Berlin

Ausgangsbeschränkung und Shutdown – das vermissen wir in der Corona-Krise am meisten

Corona ist schon jetzt mit Sicherheit das Thema 2020 und wir können nur spekulieren, was uns noch alles bevorsteht. Seit Mitte März herrschen starke Einschränkungen für das öffentliche Leben – bereits am 21. März mussten Bars und Clubs schließen. Die Gastronomie ist sozusagen stillgelegt und auch viele Shops und Läden, die keine ‚notwendigen Güter‘ wie Lebensmittel verkaufen, sind auch weiterhin geschlossen. Zusätzlich müssen auch wir uns alle seit Ende März stark einschränken: In ganz Deutschland herrscht seit Wochen das sogenannte Kontaktverbot. Das tägliche Leben steht nun unter einer strikten Ausgangsbeschränkung.

Dass diese Maßnahmen für die Gesundheit aller unumstritten sind, ist klar. Trotzdem wirken sich die Restriktionen schon so langsam auf unsere Stimmung aus… Die Decke fällt manchem bereits auf den Kopf und die Lust aufs Rausgehen, Freunde treffen und Feiern steigt bei vielen ins Unermessliche. Und wir alle denken doch insgeheim nur noch an eins: Was können wir alles wieder machen, wenn Corona endlich vorbei ist?!

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Das geht uns am meisten ab…

Mit der WG oder dem Partner rumhängen, können wir gerade zu Genüge. Auch am Spazierengehen und Sportmachen scheitert es momentan nicht. Dafür gibt es allerdings ein paar andere Freizeitbeschäftigungen, denen wir gerade einfach nicht nachgehen können… Und die wir dafür schon umso mehr vermissen!

  • Essen gehen. Es dreht sich zu Zeiten der Corona-Krise doch jeden Tag nur noch um das eine: Was machen wir heute Abend zu essen? Der tägliche Kochabend ist ja recht spaßig und schont den Geldbeutel. Aber unsere ganzen Berliner Lieblings-Restaurants gehen uns doch ganz schön ab! Egal, ob es der beste Falafel-Teller um die Ecke oder leckere Pasta im schicken Italiener ist – wir wollen einfach mal wieder essen gehen. Eine Liste, welche Lokale man schon vermisst, oder welche man nach der Ausgangsbeschränkung unbedingt mal ausprobieren muss, kann man ja schonmal anlegen. Und falls es ein romantisches Dinner zu zweit wird, sollten die Mädels unter uns vielleicht jetzt schon nach der Gaderobe, passend für das Rendezvous suchen– Zeit dafür ist ja gerade genug!
  • Freunde treffen. Wie gesagt, wir verbringen unsere Zeit ja liebend gerne mit unseren Mitbewohnern oder unserer Partnerin. Aber irgendwann muss man auch wieder andere Leute sehen. Und vor allem Singles und Alleine-Wohnende haben bestimmt schon länger die Schnauze voll vom Kontaktverbot. Wir wollen einfach wieder raus und unsere Freunde treffen! Das Wetter war zu Beginn der Krise im März schon sonniger, als für diese Jahreszeit üblich – und schreit im April bereits nach Sommer. Wir auch. Und wir können es wohl alle nicht erwarten, mit den Besten wieder im Park rumzuhängen, Eis zu essen und die Nase in die Sonne zu halten.
  • Ausgehen! Ja, die Königsdisziplin aller Freizeit-Aktivitäten fehlt uns momentan wahrscheinlich am allermeisten. Ausgehen – in unsere Lieblings-Bar, auf entspannte Konzerte, bunte Festivals… Oder die Nacht in Berlins Clubszene durchfeiern. Zurzeit ist nichts davon möglich und wir merken langsam, wie sehr wir mal wieder weggehen und abschalten möchten. Berlin hat in Sachen Party einiges zu bieten – und auf diesen Luxus zu verzichten, fällt vielen nicht leicht. Jetzt hilft es nur, sich den online Livestream der Lieblings-Clubs reinzuziehen und sich zu gedulden. Oder die ganzen neuen Platten-Highlights von 2020 einmal zuhause durchzuhören. Dafür ist jetzt endlich mal Zeit! Und das „Ausgehen“ muss einfach warten. Auf bessere Zeiten – die unsere Gastro- und Clubszene selbst wohl kaum erwarten kann!