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Backpfeife

Was ist das?

Damals, vor beinahe zehn Jahren, war das Kater Holzig der erste Club in Berlin mit einem eigenen Restaurant: dem Katerschmaus. Inzwischen ist aus der Club-Ikone ein ganzes, bretterbuntes Dorf auf dem Holzmarktgelände geworden. Und dort gibt es seit diesem Jahr eine eigene Bäckerei mit einem ziemlich wunderbaren Namen: die Backpfeife.

Wie schaut’s aus?

Gut Brot will Weile haben: Handarbeit in der Backpfeife
Foto: Silber & Salz

Untergebracht ist diese in einer Art Datsche, die ganz so aussieht, als hätte man sie in der polnischen Wildnis aufgestöbert, abgeschlagen und dann am Friedrichshainer Spreeufer wieder aufgebaut. Was sich exakt so auch ereignet hat. Der Hausherr dieses Backhauses, Mattis Harpering, hat sein Handwerk beim Märkischen Landbrot gelernt und beliefert mit seinen Holzofenbroten zu allererst die verschiedenen Gastronomien auf dem Holzmarktgelände. Er führt auch selbst eine und backt dort etwa regelmäßig ganz wunderbare Flammkuchen.

Wie schmeckt es?

Besonders empfohlen sei ein vollkörniges Kastenbrot, wie es das auch in den Berliner Handwerksbäckereien noch ­immer viel zu selten gibt. Das Hausbrot aber ist die sauerteigige „Katerkruste“, das namensgebende Maskottchen wird jedem Laib ins Mehl gemalt. 

Holzmarktstr. 24, Friedrichshain, Mi-So 10.30-19 Uhr, www.facebook.com/diebackpfeife.de

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