Berlin Art Week 2017

Neue Messe, neues Glück

In der diesjährigen Kunstwoche lassen sich zwar viele alte Bekannte treffen, aber vor allem werden es Premierentage

Die Volksbühne bei der Art Week, mit Tanz auf dem Tempelhofer Feld? Ja, dieses Jahr wird einiges anders.

Zwar treffen sich an den Tagen nach den Eröffnungen am 13. September wie gehabt lokale und internationale Akteure, doch wird dieses Jahr sogar eine ganze Messe aus der Taufe gehoben – die „Art Berlin“.

Sie ist das Ergebnis der Fusion aus der bisherigen Verkaufsschau „art berlin contemporary (abc)“ und der Kölner Messe „Art Cologne“. „Art Berlin“ und die Messe „Berlin Positions“, die zum vierten Mal stattfindet, zeigen mit rund 200 Ausstellern ein umfangreiches Angebot.

Abb: Alfredo Jaar
Eröffnug am Mittwochabend: Fassade des Neuen Berliner Kunstvereins mit Arbeit von Alfredo Jaar: „Rosa, Karl, Bertolt, Herbert and the others“, 2017 (Skizze dratt). Abb: Alfredo Jaar

Die Programme der Berliner Ausstellungshäuser legen den Fokus derweil auf Performances und Film, letzteres vor allem, um der Bedeutung des Mediums Film in der Kunst gerecht zu werden, wie Simone Leimbach sagt, Projektleiterin der Berlin Art Week bei der landeseigenen Veranstaltungsgesellschaft Kulturprojekte.

Der Filmschwerpunkt wird bereits am Eröffnungstag deutlich, wenn im Neuen Berliner Kunstverein die posthume Retrospektive von ­Harun Farocki und im Kino Arsenal das „LA > X Kunstfilmfestival“ anlaufen. Erstmals nehmen neben der Volksbühne auch das Haus am Lützowplatz (mit dem Künstler Thomas Feuerstein) und das Künstlerprogramm des DAAD (mit Wilson Diaz aus Kolumbien) teil.

Eröffnungen ab 13.9., 13.9.–17.9.: Verschiedene Orte www.berlinartweek.de Mehr auf Twitter: @zitty_Art

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