Katzenfilm

Bob, der Streuner

Bestsellerverfilmung: Ein Kater läuft einem Ex-Junkie zu und bringt ihn auf den richtigen Weg

ZITTY-Bewertung: 5/6

ZITTY-Bewertung: 5/6

Ex-Junkie James (Luke Treadaway) versucht sich mit Musizieren in den Straßen Londons ein paar Münzen zu verdienen. Er ist im staatlichen Methadonprogramm. Eines Tages steht eine rothaarige Katze in seiner Küche – James und Bob werden ein Team. Und was für eines: Mit der Katze auf den Schultern kann er beim Musikmachen viel mehr Geld einnehmen, die Leute sind ganz verrückt nach dem Tier. Und dann ist da noch Betty (Ruta Gedmintas), die Nachbarin. James freundet sich mit ihr an, verheimlicht ihr aber seine Drogenvergangenheit. So warten einige Aufgaben auf James: Er muss vom Methadon runter, die verkorkste Beziehung zu seinem Vater richten und Betty die Wahrheit sagen.

Bob, der Streuner

Bob, der Streuner
Foto: Concorde Filmverleih

Einem Ex-Junkie läuft ein Kater zu und lässt ihn die richtige Bahn einschlagen; der Typ schreibt darüber ein Buch – und es wird zum Millionenseller. Genauso erging es James Corden. Die filmische Umsetzung seines Buches lässt sich nun als „freundlicher Film in einer unfreundlichen Welt“ umschreiben. Denn Regie-Routinier Roger Spottiswoode („Under Fire“) zeigt ein London rund um Coventry Garden, in dem jeder genug mit sich selbst zu tun hat. So kommt hier niemals Hollywood-Heimeligkeit auf. Schön auch, dass dem Kater nicht irgendwelche absurden menschlichen Fähigkeiten angedichtet werden.

„A Street Cat Named Bob“, GB 2016, 103 Min., R: Roger Spottiswoode, D: Luke Treadaway, Ruta Gedmintas, Joanne Froggatt

Bob, der Streuner

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