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Capperi!

Wo kommt das her?

Capperi!
Foto: Capperi!

Aus der ­Seele und ­genauso dem Bauch Italiens. Und vermutlich ist die italienische Küche ja noch immer jene, die am unmittelbarsten von der Qualität ihre Produkte lebt. Eine Burata aus Campanien und diese wunderbar fleischige sizilianische Tomate: Beides, und überhaupt das Meiste, das im Capperi! auf die Teller kommt, wird von Pietro Nicotra selbst importiert. Der junge Sizilianer beliefert in Berlin auch viele Restaurants und Feinkostläden, darunter Alte Milch und Luisa kocht.

Wer macht das?

Pietro Nicotra ist also der Mann für die Zutaten. Verarbeitet werden diese von einem deutschen Koch mit italienischer Küchensozialisation: Thomas Mudersbach stand schon im May am Ufer in der Küche, aus dem das Capperi! hervorgegangen ist. Der Rückschritt in die radikal ­puristischen Aromen einer italienischen Volksküche ist ein Schritt nach vorne: Der lauwarme Octopus mit Radicchio und Kartoffeln oder die ganz lange köchelnde Kalbsschulter an handgemachten Tagliatelle von Mani in Pasta: Das hier sind ­Leibgerichte, und zwar durch die Bank.

Und wie ist die Stimmung?

Unkompliziert und unverstellt. Zumal sich der Service nicht nur auf italienische Handwerksweine versteht, sondern auch auf eine lässige, nie nachlässige Atmosphäre. Einfach mal zum Apéro vorbeischauen, die als Snack gereichten Fleischbällchen lassen jede Boulette vor Neid erblassen.

Capperi!, Pannierstr. 32, Neukölln,
Mo, Di, Do, Fr, Sa ab 17 Uhr, So ab 11 Uhr,
www.capperiberlin.com

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