Solidarität

Cocktails vor die Wohnungstür

Der Macher der Spirituosenmanufaktur Freimeisterkollektiv
hilft den Bars durch die Corona-Krise.

Theo Ligthart hilft Barmenschen dabei, ihre Drinks zu den Kund*innen nach Hause zu befördern.
Theo Ligthart hilft Barmenschen dabei, ihre Drinks zu den Kund*innen nach Hause zu befördern. Foto: imago/AAP

Theo Ligthart hatte gerade noch sein anderes Projekt über die Bühne gebracht – die handwerkliche Spirituosenmesse Crafted Spirit am ersten März-Wochenende, dem letzten fast, bevor das Coronavirus dann auch in Berlin angekommen war.

Jetzt sieht der Macher der Kreuzberger Spirituosenmanufaktur Freimeisterkollektiv eine Branche in die Knie gehen, die doch eigentlich seine Kunden sind: die Berliner Barszene. Und er hilft. Mit seinem Lastenfahrrad etwa, das er kostenlos Berliner Gastronom*innen und Barmenschen zur Verfügung stellt, die ihre Produkte nun zu den Leuten nach Hause bringen wollen. Ein Lastenrad mit elektrischer Unterstützung, weil Unterstützung doch gerade so wichtig ist.

Zudem stellt das Freimeisterkollektiv die frei gewordenen Abfüllkapazitäten in ihrem Produktionslabor am Erkelenzdamm der Berliner Barszene zur Verfügung. Und spendiert noch die Flaschen dazu.

So können Berliner Bartender ihre Drinks für die Daheimbleibenden abfüllen. Vielleicht entsteht ja der ein oder andere künftige Klassiker.