Politik

Cybersecurity im 21. Jahrhundert: Wie die Sicherheit der Banken gefährdet ist

Das Internet hat es geschafft, Menschen auf gesellschaftlicher, kultureller und ökonomischer Ebene weltweit miteinander verbinden zu können – weshalb es zu den wichtigsten Erfindungen in der bisherigen Menschheitsgeschichte gezählt werden kann. In diesem Zeitalter der digitalen Revolution schreiten Veränderungen in schnellen Schritten voran. Der Wandel ist dabei aber noch lange nicht abgeschlossen, weshalb die digitale Gesellschaft von morgen ganz anders aussehen wird, als unsere heutige Welt. Wie mit allen Dingen bringen Veränderungen neben den Chancen und Vorteilen natürlich auch Herausforderungen mit sich. Dies kann man hauptsächlich an dem vermeintlichen Konflikt zwischen technologischem Fortschritt und Nachhaltigkeit erkennen. Eine der größten Herausforderungen der digitalisierten Welt ist allerdings die Cybersecurity. Hier sind traditionelle Banken genauso gefragt wie Unternehmen, die ihre Waren und Dienstleistungen online anbieten.

Notwendigkeit der IT-Sicherheit im Alltag angekommen

Am Beispiel Berlin kann man den digitalen Wandel gut erkennen. Obwohl die Stadt als Kreativhauptstadt Deutschlands gilt und mit einem guten Kulturbudget ausgestattet ist, sind die Jobs dort oftmals noch nicht ausreichend bezahlt. Der digitale Sektor hingegen blüht und wächst immer weiter. Von diesen Strukturveränderungen kann hierbei auch die Kreativwirtschaft profitieren. Der Einsatz moderner Technologien im Kultursektor bietet vielversprechende Chancen. Doch wo Technologie und Geld im Spiel sind, kommt die IT-Sicherheit ins Spiel. Man kommt also an dem Thema der Cybersecurity nicht vorbei.

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Herausforderungen des Bankensektors

Banken im Wandel

Die Cybersecurity ist besonders da wichtig, wo Geld gehandhabt wird – bei den Banken.
Vorbei sind die Zeiten, als man für eine einfache Überweisung noch zur Bank gehen musste. Die Möglichkeit des mobilen Bankings ist zum Standard geworden. Seit 2008 fand hier eine graduell steigende Vernetzung durch die Einführung des SEPA-Systems statt. Hierzu gehörte auch die weltweit gültige IBAN-Nummer, die die nationale Kontonummer und Bankleitzahl Schritt für Schritt ersetzte. Die Methoden der Banken, Geld zu tauschen, gelten jedoch immer noch als veraltet – weshalb Anbieter wie TransferWise hier eine kostengünstigere Methode darstellen. Es kann jedoch nur als eine Frage der Zeit betrachtet werden, bevor auch die Banken hier vollends im 21. Jahrhundert angekommen sind.

SWIFT als internationaler Standard

Eine Möglichkeit, den internationalen Bankenverkehr zu modernisieren, findet sich bei SWIFT. Diese Organisation ist für den internationalen Nachrichten- und Transaktionsverkehr zuständig. Die Organisation verwaltet weltweit 11.000 Kunden, zu denen Banken, Brokerhäuser und Börsen zählen und in etwa 210 Ländern vertreten sind. Dennoch sehen sich die SWIFT-Netzwerke der Banken in den letzten Jahren verstärkt Hackerangriffen ausgesetzt, wie die Welt berichtete. Alleine die Zentralbank von Bangladesch erlitt einen Schaden von 81 Millionen US-Dollar, hinzu kamen Banken aus Ecuador und Vietnam, aber auch viele Banken, die diese Angriffe nicht öffentlich machten. Daher forderte SWIFT die Einführung strengerer Sicherheitsvorkehrungen für seine Mitglieder. Das Sicherheitssystem Customer Security Programme (CSP) soll hier eine Ergänzung zu den Schutzmaßnahmen der individuellen Finanzinstitute darstellen und Betrugsfälle frühzeitig erkennen können. Die Einführung dieses Systems war mit der Deadline auf den 31. Dezember 2017 gesetzt, welche von 89 % aller SWIFT-Kunden eingehalten werden konnte. Dies hatte zu einer Reduzierung der Angriffe geführt.

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Sicherheit im Online-Sektor nicht nur für Banken wichtig

iGaming

Sicherheit der finanziellen Transaktionen ist nicht nur für Banken ein wichtiges Thema. Die iGaming-Branche wäre aufgrund des Geldflusses ebenfalls ein potenzielles Ziel für Hackerangriffe. Ein Grund, warum man auf dem Gebiet jedoch keine Sensationsmeldungen hört, sind die modernen Sicherheitssysteme. Die HTTPS-Sicherheitsverschlüsselung ist hier zum Standard geworden. Hinzu kommen weitere Sicherheitsprotokolle. So hat der unabhängige Spieleregulator eCORGA dem Anbieter Betway das „Safe and Fair“-Zertifikat verliehen, da dieser auf die Verschlüsselungsmethode 128-bit SSL zurückgreift. Diese fast absolute Sicherheit ist auch notwendig, da Betway Casino bereits Millionenbeträge ausbezahlt hat und weitere Millionenbeträge in den diversen Jackpots eingezahlt wurden. Insbesondere bei den Spielautomaten mit progressiven Jackpots sammeln sich regelmäßig größere Summen an, was einen absolut sicheren Umgang mit den Einzahlungen und Gewinnen zu einer notwendigen Grundvoraussetzung im iGaming macht.

e-Wallets

Unternehmen wie PayPal oder Google Wallet geben Nutzern die Möglichkeit, Geld virtuell verwahren zu können. Auch hier stellen HTTPS-Verbindungen und die 128-bit SSL-Verschlüsselung eine solide Schutzmaßnahme dar. Das größte Sicherheitsrisiko stellt jedoch die Vernetzung zu anderen Accounts wie beispielsweise Ebay dar. Werden diese Accounts gehackt, können Angreifer sich somit auch Zugang zum PayPal-Account verschaffen. Eine weitere übliche Angriffsmethode stellen die sogenannten Phishing-Emails dar, bei denen Nutzer gefälschte PayPal-Nachrichten erhalten. Hier wird man dazu aufgefordert, ein Problem zu beheben und auf einen Link zu klicken, der den Betrügern in Wahrheit Zugriff zu ihren sensiblen Daten ermöglicht. Andere E-Wallets beinhalten Kryptowährungen wie Bitcoin. Hier kommt es drauf an, bei welchem Anbieter man seine digitale Währung speichert. Da es hier international keine Regularien gibt, ist der Sektor jedoch noch recht angreifbar.

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