Berlin

Das etruskische Lächeln

Auf einer schottischen Insel lebt Rory (Brian Cox), der täglich nackt im Meer badet, Whisky trinkt und auch sonst jedes Klischee eines bärbeißigen Unikums erfüllt. In San Francisco dagegen lebt Rorys Sohn Ian (JJ Feild) als Molekular-Koch das Gegenteil Rorys. Nun prallen beim Besuch des Vaters Welten aufeinander.

Welche dieser Weltsichten das Regie-Duo für die ­einzig wahre hält, das ist klar, und dank des sympathischen ­Brian Cox gelingt es auch fast, über das mehr als ­schlichte Weltbild dieses Films hinwegzusehen. Mit der Zeit mutet es jedoch immer befremdlicher an, mit welcher Einfalt das traditionelle und das moderne Leben gegeneinander ausgespielt werden. Michael Meyns

„The Etruscan Smile“, USA 2018, 110 Min

Das etruskische Lächeln

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