Fantasy

Der dunkle Turm

Stephen Kings gleichnamige Fantasy-Saga wurde von Nikolaj Arcel verfilmt – sie scheitert an ihrer Kürze

ZITTY-Bewertung: 3/6

Im Zentrum des Universums steht der Dunkle Turm, der alle Welten zusammenhält. Wenn er einstürzt, entkommt alles Böse aus der Finsternis. Genau das ist das Ziel des Mannes in Schwarz, des bösen Mittwelt-Zauberers Walter O’Dim (Matthew McConaughey). Sein Widersacher, der Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba), versucht ihn dabei aufzuhalten.

Mann in Schwarz (Matthew McConaughey)
Foto: Sony Pictures Releasing GmbH

Von diesem ewigen Kampf in Mittwelt träumt der 14-jährige New Yorker Jake Chambers (Tom Taylor). Durch ein Portal gelangt er dorthin und begleitet Roland auf dessen Mission. Jedoch ist schon bald der Mann in Schwarz auf der Suche nach dem Jungen, denn mit Hilfe von Jakes besonderen Kräften könnte er den Turm tatsächlich vernichten.

Eine Stärke des Films ist die schauspielerische Leistung: Elba und McConaughey überzeugen als Vorkämpfer für das Gute und das Böse. Doch die Komplexität der Geschichte, das eigentlich Überwältigende an Kings Zyklus, geht in der Verfilmung verloren. In 94 Minuten lässt sich ein auf acht Bücher ausgelegter Plot, der in über 30 Jahren entwickelt wurde, nicht erzählen. Herzerwärmend ist aber zumindest die Beziehung, die sich zwischen Roland und Jake entwickelt. Der Revolvermann wird mit der Zeit zur Vaterfigur und diese Verbindung scheint die beiden vor der Finsternis zu retten.

Autorin: Katharina Rustler

USA 2017, 94 Min., R: Nikolaj Arcel, D: Idris Elba, Matthew McConaughey, Tom Taylor, Katheryn Winnick

Der dunkle Turm

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