Die besten Clubs der Stadt

Der große Club­report

Der Winter ist die Zeit der Clubs. Nirgendwo sonst lässt sich das miese Wetter besser verdrängen. Die Berliner Partyszene hat in den letzten Jahren einige Veränderungen mitgemacht – wir haben die neuesten Trends auf ihr Potenzial hin abgeklopft und erklären, welches heute die besten Clubs sind

Text: Kristoffer Cornils

Das Problem

In der Mitte Berlins gibt es kaum Platz mehr für neue Partyprojekte, die alten werden verdrängt, die Mieten steigen, die neuen Anwohner sind hellhöriger. Aber es gibt inzwischen einige gut funktionierende Clubs knapp außerhalb des S-Bahn-Rings wie die Griessmühle oder das Mensch Meier. Das Sisyphos wird sogar richtig weit draußen regelmäßig voll. Etwas mehr als eine Viertelstunde ist es mit der Tram vom Ostkreuz dorthin. Zu weit will die Partymeute aber dann doch nicht in die Pampa. Mit der Weyde³ etwa wurde Ende 2015 der sportliche Versuch unternommen, in den Spreehöfen in Oberschöneweide ein einladendes Clubkonzept zu etablieren, das sich aber bereits nach sieben Monaten überlebt hatte.

Die Lösung

Es gibt natürlich die Platzhirsche: Berghain, Watergate, Tresor – too big to fail – aber daneben immer noch einige interessante Zwischennutzungen innerhalb des S-Bahnrings, Partyimmobilien, die ihren Betreibern oder gut­mütigen Mäzenen gehören, und viele eher unbekannte Mini-­Läden mit Spaßgarantie.

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