Bühne/Schauspiel

Maintaining Stranger

Maintaining Stranger
Jorge Leon | general_use

Die neuseeländische Choreografin Simone Aughterlony hat mittlerweile Berlin und Zürich als primäre Wirkungsstätten gewählt. Bekannt wurde sie um die Jahrtausendwende vor allem durch die Zusammenarbeit mit Falk Richter und Stefan Pucher. In ihren Performances stellt sie Identitätskonzepte in ökonomischen Kontexten infrage. „Maintaining Stranger“ untersucht, wie Menschen sich verändern, wenn nicht mehr die Liebe, sondern nur noch das Herausstellen von Unterschieden als etwas Persönliches begriffen wird.

In einer künstlich kultivierten Cruising Zone schaffen fremde Begegnungen eine politische Ökologie des Zusammenseins. Die temporäre Gemeinschaft der Fremden entwirft ein Gerüst aus Intimitäten ohne Anspruch auf künftige Nähe; die Einzelnen folgen ihrem Verlangen und bewahren gleichzeitig ein Gefühl der Autonomie. “Maintaining Stranger” legt die Abweichungen und Lücken zwischen den Menschen offen, in denen die Intimität am stärksten fühlbar wird. Liebe ist nichts Persönliches, Unterschiede sind es hingegen schon.

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