Bühne/Schauspiel

Mother

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12850_mother_2650.jpg | Arno Declair | general_use

Bis vor zwei Jahren gehörte Anita Vulesica, die kürzlich u. a. in der Vinterberg-Adaption „Das Fest“ zu erleben war, zum Ensemble des Deutschen Theaters. Die Hommage an Madonna entwickelte sie in Eigenregie und genügt sich selbst auf der Bühne. Sie mischt eigene biografische Anleihen mit denen der US-Popsängerin, intoniert ihre Songs und plänkelt mit dem Publikum. „Warum wollen heute alle falsche Echtheit statt echter Falschheit“, lautet einer der Diskussionsimpulse.

Über eine Frau (!), die es geschafft hat fast 4 Jahrzehnte die absolute Kontrolle über ihr Wirken und über ihre Kunst zu behalten. Anita Vulesica verbindet ihre eigene Gastarbeiterkindheit, fehlende Mutterliebe und den unbändigen Drang sich auszudrücken, mit der Geschichte der Mutter des Pop. Die Angst übersehen zu werden, die Anstrengung, die es kostet, auf der Bühne zu stehen – Vulesica kompensiert all das in ihrem Soloabend, in dem sie mit 27 Madonna-Songs, vier Monologen und unbändiger Kraft von Selbstbestimmtheit, Freiheit, aber auch Einsamkeit und Angst erzählt.

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