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Das Theoretische Duett empfiehlt: Taktiken des Verharmlosens

Das Theoretische Duett empfiehlt: Taktiken des Verharmlosens
2017 Volksbühne Berlin | general_use

Die Musiksoziologin Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer (Wien) und den Publizisten und Gastgeber diverser Gesprächsformate Hendrik van den Grachten (Amsterdam) eint die langjährige und stete Suche nach der Offenbarwerdung des Fetischcharakters in der Musik, verbunden mit ihren jeweiligen Dechiffrierungsmöglichkeiten und Formen des Erlebbarmachens. Sind Trauma und Spiritualität konventionelle Wegbereiter der Moderne? In zahlreichen Symposien gingen sie bereits in den 90ern der Frage nach, ob und unter welchen Umständen wir der Intentionslosigkeit zum Opfer fallen. Unter dem Blickwinkel des von Adorno geprägten Begriffs der Dialektik der Einsamkeit untersuchen van den Grachten und Emmersdorfer auf gewohnt gut vorbereitete Weise Taktiken des Verharmlosens aktueller Künstler des popkulturellen Bereichs, um nicht zuletzt den ein oder anderen Verweis auf bereits und zwar längst existierende gehaltvollere Werke der Klassik darbieten zu können, so auch an diesem Abend mit dem Regisseur und Musiker Dietrich Brüggemann. Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer wurde 1975 in Vöcklabruck geboren und wuchs in Sewliewo (Bulgarien) auf. Studium der Barockflöte in Oslo, später Studium der Musikwissenschaft und Humanbiologie in Wien. Professorin für Musiksoziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Hendrik van den Grachten, geboren in Heerenveen, aufgewachsen in Leeuwarden (beides Niederlande). Musikethnologie-Studium an der Rijksuniversiteit Groningen, Promotion in Tangerang (Indonesien). Diverse veröffentlichte Publikationen zur Publizistik im öffentlichen Medienapparat.

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