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Rechte Räume: Ein architekturpolitischer Reisebericht

Der Aufschwung der (Neuen) Rechten hat auch architekturpolitische Implikationen. Das Forschungsprojekt versteht sich als Beitrag zur Re-Politisierung des Architekturdiskurses. Und auch als Beitrag zur Spatialisierung des Politikdiskurses. Denn „Rechte Räume“ werden nicht etwa im Sinne von „guter“ oder „schlechter Architektur“, sondern im Sinne politischer Raumgreifung diskutiert. Die Ergebnisse der Forschung sind in der Ausgabe Rechte Räume der Zeitschrift ARCH+ versammelt, die in Kooperation mit dem Institut für Grundlagen moderner Architektur entstand. Sie umfasst architekturpolitische Beobachtungen einer Reise durch Europa im Winter 2018/19 sowie Korrespondentenberichte, in denen ausgewählte Autor*innen die architektonischen Nationalismen europäischer Staaten (+ Türkei und USA) unter die Lupe nehmen. Der Abend wird entsprechend in Form eines Reiseberichtes ablaufen. Die Expert*innen werden in kurzen Vorträgen schlaglichtartig die unterschiedlichen Problemlagen in Europa diskutieren. Im Vorfeld der Veranstaltung sollen Rechte Räume in Berlin in Form eines Stadtspaziergangs aufgesucht und besprochen werden. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem ARCH+ Verein zur Förderung des Architektur- und Stadtdiskurses e.V. und dem Villa Aurora & Thomas Mann House e.V., gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Begrüßung/Einleitung: Armen Avanessian, Anh-Linh Ngo (ARCH+)

Moderation: Stephan Trüby (IGmA) Mit: Wojciech Czaja, Verena Hartbaum, Tina Hartmann, Tobias Hönig, Gal Kirn, Philipp Krüpe, Andreas Rumpfhuber, Zsuzsanna Stánitz, Matteo Trentini, Anna Yeboah, u. a.

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