Kunst

Flucht in die Bilder. Die Künstler der Brücke im Nationalsozialismus

Flucht in die Bilder. Die Künstler der Brücke im Nationalsozialismus
Erich Heckel, Annweiler, 1933, Brücke-Museum | © Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen

Die Ausstellung »Flucht in die Bilder?« ist die erste Kooperation des Brücke-Museums mit dem Kunsthaus Dahlem. Thematisiert wird kritisch und ausführlich die künstlerische Praxis, die Handlungsspielräume und der Alltag der ehemaligen Brücke-Künstler im Nationalsozialismus. Die Präsentation setzt auf einen vielschichtigen Blick und nähert sich der Komplexität des Themas – die Brücke zwischen Anerkennung und ›Verfemung‹ – anhand von künstlerischen Werken und umfangreichem Dokumentationsmaterial.

Im Kunsthaus Dahlem wird der letzte Teil der Schau gezeigt, der sich mit der Zeit nach 1945 beschäftigt. Wie wurde ab dem Sommer 1945 auf die Jahre der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zurückgeblickt, welche Funktion hatten die ehemaligen Brücke-Maler beim Wiederaufbau des geteilten Deutschlands? Mit Werken von Max Pechstein, Karl Schmidt-Rotluff und Erich Heckel aus dem Bestand des Brücke Museums zeigt die Schau Brüche und Kontinuitäten im Werk der ehemaligen Brücke-Künstler auch in der Nachkriegszeit auf.

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