Literatur

Mein Zimmer im Haus des Krieges. 351 Tage gefangen in Syrien

Mein Zimmer im Haus des Krieges. 351 Tage gefangen in Syrien
2017 Volksbühne Berlin | general_use

Im Jahr 2015 begibt sich die Journalistin auf eine riskante Recherche-Reise nach Syrien, um eine Freundin zu interviewen, die zum Islam übergetreten ist und sich radikalisiert hat. Keine schlaue Entscheidung, zumal Findeisen selbst im siebten Monat schwanger ist. Prompt wird sie entführt. Fast ein Jahr lang bleibt sie in Gefangenschaft, wo sie auch ihr Kind zur Welt bringt. Von ihren Erlebnissen berichtet sie in „Mein Zimmer im Haus des Krieges“. Eintritt 8 Euro.

Was ist Freundschaft im Krieg wirklich wert? Die Journalistin Janina Findeisen wird 2015 auf einer Recherchereise in Syrien gekidnappt und anschließend 351 Tage gefangen gehalten. Sie war nach Syrien gereist, um ihre zum Islam konvertierte Schulfreundin zu treffen und zu verstehen, wie es zu deren Radikalisierung kam. Kurz nach dem Treffen wird sie entführt und verbringt fast ein Jahr an unterschiedlichen Orten, in wechselnde Zimmer eingesperrt, von bewaffneten Männern bewacht. In einem dieser Zimmer bringt sie ihr Kind zur Welt. Ihr Buch erzählt von 351 Tagen im Krieg, vom Überleben in Isolationshaft, den ersten Monaten mit ihrem Kind und schließlich der Befreiung. Eine Geschichte über Hoffnung, Widerstand und Liebe, Freundschaft und Verrat und die grausame Logik des Krieges. Kooperationspartner/Moderator: Christoph Dreyer, Reporter ohne Grenzen, Gesprächspartner: Volkmar Kabisch, NDR

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