Literatur

Reformbühne Heim & Welt: mit Paul Bokowski & Le-Thanh Ho

Zum Abschluss der ersten Reformbühnen-Saison im Roten Salon wird noch einmal groß aufgefahren. „Hauptsache nichts mit Menschen“ hieß der erste große Erfolg des Vorlesers und Poetry Slammers Paul Bokowski, und auch im Folgeband „Allein ist man weniger zusammen“ blieb der polnischstämmige Wahl-Weddinger seiner Linie treu. Früher las er regelmäßig bei den Weddinger „Brauseboys“, heute zieht er über die Bühnen des Poetry Slam in ganz Deutschland und liest solo in den großen Hallen, überall dort, wo die Menschen erfahren möchten, wie er seinem Vater am Telefon Skype beibringt oder wie es der Nachbarin mit der seltenen Erkrankung, bei der einem die Arme am Fensterrahmen festwachsen, so geht. Le-Thanh Ho flüchtete mit ihrer Familie als Kind während des Vietnamkriegs nach Deutschland, lebte lange in München und fand letztlich ebenfalls im Wedding eine neue Heimat. Früher war sie die Frontfrau einer Ska-Punk-Band, heute spielt die in Jazzgesang ausgebildete Sängerin zarte Kompositionen am Klavier, dazwischen studierte sie Schauspiel. Und seit ihrer ersten Plattenveröffentlichung 2014 räumt sie als Songwriterin einen Preis nach dem anderen ab.

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