Musik/Klassik

Leyla Schayegh (Violine), Jörg Halubek (Cembalo)

Leyla Schayegh (Violine), Jörg Halubek (Cembalo)
Johann Nepomuk della Croce: Leopold Mozart und seine Kinder (um 1780) | Quelle: Wikipedia

Leopold Mozart, dessen 300. Geburtstag dieses Jahr gefeiert wurde, kennt man heute überwiegend nur als gestrengen Vater und Lehrer seiner Kinder Nannerl und Wolfgang Amadé sowie als Schöpfer der berühmten Violin-Schule. Eine zu einseitige Sichtweise für das Duo Leyla Schayegh (Violine, Foto) und Jörg Halubeg (Cembalo). Und so spielen sie beide drei kleine Stücke des Jubilars sowie Werke seiner Zeitgenossen Giuseppe Tartini, Carl Philipp Emanuel Bach sowie die bekannte B-Dur Sonate KV 378 für Clavier und Violine seines berühmteren Sohnes. Eintritt 14, erm. 8 Euro.

Leopold Mozart, am 14. November 1719 in Augsburg geboren, war Musikschriftsteller, Musikpädagoge und Literat und kümmerte sich um die musikalische Erziehung seiner Kinder Maria Anna und Wolfgang Amadeus. Ab 1744 unterrichtete Leopold Mozart als Violinlehrer auch die Chorknaben des erzbischöflichen Kathedraloratoriums in Salzburg. Aus dieser reichen pädagogischen Erfahrung entstand 1756 in Anlehnung an die Instrumentalschulen von Johann Joachim Quantz und Carl Philipp Emanuel Bach sein Lehrwerk „Versuch einer gründlichen Violinschule“, heute eine der wichtigsten Quellen zur musikalischen Aufführungspraxis im 18. Jahrhundert.

Da von Leopold Mozart nur wenige eigene Kompositionen bekannt sind, werden Leyla Schayegh und Jörg Halubek auch Werke von Komponisten spielen, die mit Leopold Mozart befreundet waren, sowie die bekannte Sonate KV 378 für Clavier und Violine in B-Dur seines Sohns Wolfgang Amadeus.

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