Musik/Klassik

Märchen ohne Worte: Helga Karen (Klavier), Movement: Shila Anaraki und Studierende der Barenboim-Said Akademie

Märchen ohne Worte: Helga Karen (Klavier), Movement: Shila Anaraki und Studierende der Barenboim-Said Akademie
Peter Adamik | general_use

Bevor man Märchen aufgeschrieben und als Bücher gedruckt hat, um sie daraus vorzulesen, wurden sie lange Zeit nur mündlich weiter erzählt. Der Komponist Robert Schumann tat das auf musikalische Weise: In seinen Märchenerzählungen für Klarinette, Bratsche und Klavier verleiht er den Instrumenten – und den Musikern, die sie spielen – eine Erzählerstimme und lässt sie Figuren und Ereignisse beschreiben, ohne dabei Worte zu verwenden. Aber seine Musik ist keine Erinnerung an bekannte Geschichten, sondern wendet sich an unsere eigene Vorstellungskraft und lässt uns eigene, neue Märchen erfinden. In diesem Konzert stellen wir Schumanns romantische Stücke der Hommage à R. Sch. des zeitgenössischen Komponisten György Kurtág gegenüber und laden Kinder und Erwachsene dazu ein, eigene Phantasiereisen in die Vergangenheit und die Zukunft zu unternehmen.

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