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Summer of Love

Summer of Love
Victor Moscoso, “Incredible Poetry Reading,” Ferlinghetti, Wieners, Meltzer, Whalen, Welch, McClure, Ginsberg, 1968 | © Victor Moscoso / Image Courtesy of Neon Rose, 1967. Victormoscoso.com

Es war der Höhepunkt der Hippiebewegung: 1967 strömten Hunderttausende nach San Francisco, um den „Summer of Love“ zu feiern. Eine Zeit tiefgreifender Veränderungen, nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in der Kunst, Mode und Musik. Vor dem Hintergrund des Vietnamkriegs wurde neben „Love & Peace“ auch „Participation“ – Mitwirkung und Teilhabe – zum Lebensgefühl einer ganzen Generation. Die Ausstellung „summer of love: art, fashion, and rock and roll“ lässt diese kulturell und politisch bedeutenden Jahre im PalaisPopulaire lebendig werden. Die Visionen dieser Ära prägen bis heute unser Denken und Zusammenleben – von Feminismus und sexueller Revolution bis zur Friedens- und Umweltbewegung. Die von den Fine Arts Museums of San Francisco konzipierte Schau präsentiert über 150 Objekte und Dokumente des legendären Sommers 1967: Psychedelic Art, ikonische Rockplakate, „Flower-Power“-Mode, rare Fotografien und Plattencover. Eigens für diesen Anlass wurde die Light Show von Bill Ham rekonstruiert, mit denen Konzerte von Bands wie Jefferson Airplane oder Grateful Dead zu multimedialen, multisensorischen Events wurden – an die später auch Rave und Techno anknüpften. Die Ideale des „Summer of Love“ sind wieder aktuell. Sie vermitteln einen utopischen Aufbruchsgeist – gerade für eine junge Generation, die über ihre Zukunft selbst bestimmen will und sich mit Protestaktionen und Streiks für Gewaltlosigkeit, soziale Gerechtigkeit, ökologisches Bewusstsein und ein neues Gemeinschaftsgefühl einsetzt.

Mit dieser Ausstellung hoffen wir, zu einer neuen Sicht auf den Summer of Love und seine Werte, wie Frieden, Gemeinschaft und Idealismus, beizutragen. Fünfzig Jahre nach diesem Wendepunkt der jüngeren Geschichte möchten wir mit dieser mitreißenden Präsentation den Künstlern und Aktivisten, die sich damals inspirieren ließen, unsere Anerkennung zollen. Außerdem spricht daraus die Hoffnung, dass ein wesentlicher politischer und sozialer Wandel möglich ist, wenn Menschen ihre Stimme erheben und zusammenstehen.

Kuratoren: Jill D’Alessandro, Curator in Charge of Costume and Textile Arts; Colleen Terry, Associate Curator for the Achenbach Foundation for Graphic Arts, de Young Museum/Fine Arts Museums of San Francisco, und Friedhelm Hütte, Global Head of Art, Deutsche Bank

Organisiert von den Fine Arts Museums of San Francisco in Zusammenarbeit mit Deutschen Bank

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