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Lebenskleckse – Todeszeichen

Lebenskleckse – Todeszeichen
Horst Janssen, „Wenn ich nur einmal einen rechten Entschluß fassen könnte, gesund zu werden!! Valere aude!“ Detail, (Lichtenberg), 7. März 1993, Aquarell und Tusche auf Papier, Sammlung Tete Böttger | © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 / © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie

Informationen des Veranstalters

Am 14. November 2019 jährt sich der Geburtstag von Horst Janssen (1929 – 1995) zum neunzigsten Mal. Die Sammlung Scharf-Gerstenberg nimmt das Jubiläum zum Anlass, einen Blick auf eine weniger bekannte Seite des Künstlers zu werfen. „Lebenskleckse – Todeszeichen“ zeigt Bilder, die das Entstehen und Vergehen ihrer selbst zum Thema haben: Kleckse, aus denen ganze Landschaften entstehen, Flecken, die sich zu schattenhaften Figuren fügen, Löcher, die zur Abendsonne werden.

Jenseits aller Manier zeigt die Ausstellung einen Meister seines Faches, der – ähnlich wie zuvor die Surrealisten – mit den Mitteln des Zufalls operiert. Mit einem starken Gespür für die materiellen Möglichkeiten des Mediums und einer hoch entwickelten Technik führt Janssen dem Betrachter die Geburt seiner Bilder vor Augen, denen zugleich der Verfall eingeschrieben ist.

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