Bühne/Schauspiel

Berlin Alexanderplatz

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Sebastian Hartmann bricht in seiner Adaption des gleichnamigen Alfred-Döblin-Klassikers die lineare Erzählung auf, und geht stattdessen aspektorientiert vor. Das öffnet der Geschichte um Franz Biberkopf, der in der ausgehenden Weimarer Republik nach vier Jahren Gefängnis frei kommt und sich vornimmt „anständig zu bleiben“, Raum für Assoziationen. Dass dabei zahlreiche biblische Symbole vorkommen, ist eine nachvollziehbare Lesart, die im Roman mit dem Hiob-Motiv immer wieder anklingt.

Eher assoziativ überbordende als erzählerisch klare Adaption von Döblins berühmten Großstadtroman. Viereinhalb Stunden Theater mit Wumms.

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