Fahrrad

Fahrrad-Ausrüstung für jeden Bedarf. Zehn Produkte für mehr Freizeitspaß

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur verkündet freudig (vgl. bmvi.de): „Das Fahrradfahren ist im Kommen.“ In 80 Prozent der deutschen Haushalte gibt es zumindest einen Drahtesel. In 20 bis 30 Prozent gibt es sogar über drei Fahrräder.

Warum das die Politik derart freut, hat ganz unterschiedliche Gründe: Die Umwelt profitiert, wenn das Fahrrad anstatt dem Auto gewählt wird.

Und natürlich wirkt sich die Bewegung an der frischen Luft auch positiv auf die Gesundheit der Radler aus. So weit, so politisch. Was den Freizeitspaß für die Verbraucher stärken könnte, sind diese zehn Produktideen, die das Test- und Vergleichsportal warenvergleich.de einmal genau unter die Lupe genommen hat.

Abbildung 1: Fahrradfahren schont die Umwelt, ist gesund und kann mit dem passenden Equipment so viel Spaß machen.
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1. Fahrradcomputer

Fahrradcomputer gibt es mit und ohne GPS, als App-Variante und als kabelloses Produkt. Fahrradcomputer haben – egal in welcher Modellvariante – immer die Daten des Radlers genau im Visier. Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und die zurückgelegte Strecke werden genau dokumentiert. Im Vergleich der Vor- und Nachteile siegt der Fahrradcomputer mit GPS. Er wartet mit zahlreichen Funktionen auf wie Navigation, Tracking, Timer, Stoppuhr und Geschwindigkeitsanzeige. Die Nachteile sind überschaubar: Nur einige Modelle sind etwas knifflig in der Handhabung.

Fahrradhelm

Die Helm-Art variiert je nach Nutzung.
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Der Fahrradhelm ist kein Nice-to-have-Artikel, sondern fällt ganz klar in die Rubrik der Must-have-Produkte. Je nach Art der Nutzung gibt es spezielle Modelle: MTB-Helme und Fullface Helme sind für rasante Fahrten geeignet. Auf der BMX-Strecke kommt der BMX-Helm zum Einsatz und auf der Radrennbahn der Rennradhelm. Wer im Wettkampfmodus radelt, setzt auf den Zeitfahrhelm, der einige Sekunden wettmacht.

Fitness Armband

Das Fitness Armband ist ein absolutes Trendprodukt, das nicht nur für Sportler interessante Daten liefert. Getragen wie eine Armbanduhr liefert das Fitness Armband spannende Details zur sportlichen Aktivität und zum Gesundheitszustand des Trägers. Das Fitness Armband bleibt immer am Handgelenk und erlaubt so Einblicke in die Vitalfunktionen – beim Schlafen, Radeln oder sogar beim Essen.

Fahrradpumpe

Wer auf Tour geht, braucht sie: die Fahrradpumpe. Im Vorfeld muss sichergestellt sein, dass die Fahrradpumpe auch auf das Fahrradventil passt. Radprofis führen eine Mini-Pumpe bei sich, halten aber in der heimischen Garage oft noch andere Varianten vor wie etwa die Fußpumpe, die Standpumpe oder gar die elektrische Fahrradpumpe.

Fahrradschloss

Abbildung 3: Wer lange Spaß an seinem Fahrrad haben möchte, muss auf ein gutes Schloss achten
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Langfinger machen bekanntlich vor fremdem Eigentum nicht halt. Der GDV erklärt (vgl. gdv.de): „Insgesamt wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik im Jahre 2016 rund 332.000 Fahrräder gestohlen. Etwa 3.000 weniger als im Jahr zuvor. Im Vergleich der Bundesländer auf 100.000 Einwohner gerechnet, gab es in Rheinland-Pfalz mit 6,9 Prozent den stärksten Rückgang, gefolgt von Brandenburg (- 6,2 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (- 6 Prozent). An der Spitze der Klaustatistik stehen erneut Bremen, Hamburg und Berlin.“ Wer sein Hab und Gut entsprechend schützen will, setzt auf ein sehr gutes Schloss.

Fahrradtaschen

Fahrräder, die tagtäglich im Einsatz sind, haben häufig einen Korb. Alternativ sind Fahrradtaschen möglich, die Stauraum bieten.
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Fahrradtaschen sind sowohl im Alltag als auch für die Fahrradtour sinnvoll. Wer das Fahrrad als Fortbewegungsmittel tagtäglich nutzt, kann in den Fahrradtaschen die Brotzeit verstauen oder auch den Einkauf. Auf einer längeren Radtour kommt das Gepäck direkt in die Fahrradtaschen – anstatt den Fahrer auf dem Rücken zu belasten.

Fahrrad-Navi

Die einen schwören auf die gute, alte Karte, andere wiederum brauchen auch auf dem Fahrrad die digitale Navigation. Um das Smartphone nicht umständlich ans Fahrradgestänge montieren zu müssen, hat sich der Einsatz von Fahrrad-Navis mittlerweile bewährt. Sie ermöglichen eine sichere Routenplanung und sind fest am Fahrrad verankert.

Fahrradträger

Ein Fahrradträger ermöglicht dem Fahrrad-Fan die Mitnahme seines Fahrrads. Meist wird der Fahrradträger im Urlaub ans Auto montiert. Wenn eine längere Fahrradtour geplant ist, geht es in eine spezielle Radfahrergegend. Beliebte Radwege sind der Elbradweg, der Weser-Radweg, der Ruhrtal-Radweg, der Rhein-Radweg, der Donau-Radweg, der Ostseeküsten-Radweg, der Main-Radweg, der Mosel-Radweg, der Bodensee-Radweg, der Altmühltal-Radweg, der Bodensee-Königssee-Radweg oder der Oder-Neiße-Radweg. Gewählt wird das Ziel häufig nach dem Schwierigkeitsgrad bzw. der eigenen Kondition. Tourenvorschläge rund um Berlin gibt es hier. Doch nicht nur für die lange Radtour eignet sich die Mitnahme auf dem Fahrradträger. Auch wer auf dem Campingplatz seinen Urlaub verbringt, kann vom eigenen Fahrrad profitieren.

E-Bike

E-Bikes sind die motorisierte, batteriebetriebene Alternative zum klassischen Radfahrer. E-Bikes gibt es in ganz verschiedenen Modellvarianten. Während einige den Motor nur als „Sicherheitsfunktion“ nutzen – falls die Tour zu lang oder zu anstrengend wird – läuft bei anderen Modellen der Motor ständig mit. Je nach der individuellen Radfahr-Intention gibt es damit im motorisierten Bereich für jeden Verwendungszweck das passende Modell.

Fahrradbeleuchtung

Um Unfälle zu vermeiden, ist eine gute Fahrradbeleuchtung entscheidend.
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Eine gute Fahrradbeleuchtung ist vor allem im Alltag nötig, um Unfälle zu verhindern. Der Dynamo ist längt ein alter Hut. Stattdessen liegen batteriebetriebene LED-Leuchten als Fahrradbeleuchtung absolut im Trend. Entscheidende Kauffaktoren sind Aufbau und Befestigung, Stabilität, Widerstandsfähigkeit, Design und Laufleistung.

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