Berlinale

Forum Expanded – Die Ausstellung

Berlinale 2018: Beim Forum Expandend erweitern 34 Filme und ­15 Installationen den Kinobegriff

Es ist eine Erforschung, auch eine Erweiterung der Kino-Möglichkeiten mit dokumentarischen und künstlerischen Mitteln: Zum 13. Mal bietet die Berlinale ein Forum Expanded an. Die Sektion ist einige Jahre hindurch beständig „expandiert“, hat sich zuletzt aber auch sichtlich konzentriert. Wie üblich gibt es eine Hauptausstellung sowie einige weitere Orte und die Screenings. 34 Filme und 15 Installationen werden gezeigt, das Motto lautet „A Mechanism Capable of Changing It­self“, was vielfältige Assoziationen auslöst, nicht zuletzt bezogen auf das Forum Expanded selbst, das sich treu bleiben muss, aber nicht im Gewohnten erstarren darf.

 

© Jen Liu
„Pink Slime Caesar Shift“ von Jen Liu in der Akademie der Künste

Viele Beteiligte zählen zum vertrauten Kreis (Heinz Emigholz, James Benning, Morgan Fisher), auch viele Verbindungen sind geläufig (etwa nach Kairo), ein markantes Gewicht liegt auf der dokumentarischen Form (interessant: „Die Schläferin“ von Alex Gerbaulet, zwiespältig: „An Untimely Film for Every One and No One“). Die Akademie hat sich in den vergangenen Jahren als ideales Camp für das Forum Expanded erwiesen – man kann sich dort auch gut von der restlichen Berlinale erholen.

Bis 25.2., Ausstellungen: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Tiergarten; Botschaft von Kanada – Marshall McLuhan Salon, Leipziger Platz 17, Mitte; Silent Green Kultur­quartier, Gerichtstr. 35, Wedding

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