Kino

Freddy/Eddy

Seine Frau soll er verprügelt haben, nachdem er sie mit einem anderen im Bett erwischt hat. Doch Freddy (eindrucksvoll: Newcomer Felix Schäfer) kann sich an nichts erinnern. Von nun an ist der einst gefeierte Maler ein gebranntes Kind, ­seine Galeristin wendet sich von ihm ab, die Mutter will den gemeinsamen Sohn von ihm fernhalten. Zum Glück ist da die reizende Nachbarin Paula (Jessica Schwarz) mit ihrer Tochter Mizi (Greta Bohacek). Doch dann mehren sich merkwürdige Vorkommnisse, auch gewalttätige. Ist Freddy etwa schizo­phren und bildet sich das Auftauchen ­seines Zwillingsbruders Eddy nur ein?

Freddy/Eddy
Foto: Filmlawine/Tini Tüllmann

„Freddy / Eddy“ ist mit atmosphärisch dichten Breitwandbildern bis hin zur brodelnden Tonspur gut gemachtes Spannungskino mit einem diabolischen Hauptdarsteller, das ganz auf den Effekt zielt. Wie so oft beim Genre Psychothriller ist zwar nicht jedes Detail plausibel, aber die Schnee-Idylle am Tegernsee kontrastiert gut mit den Dämonen der Hauptfigur.

D 2016, 94 Min., R: Tini Tüllmann, D: Felix Schäfer, Jessica Schwarz, Greta Bohacek

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