Solidarität

Gulasch fürs Urban Krankenhaus aus dem Tulus Lotrek

Das Tulus Lotrek hatte viel Fleisch übrig – und bekochte ein Krankenhaus.

Jede Menge Gulasch hat das Tulus Lotrek an das Urban Krankenhaus verschenkt. Foto: Imago/Westend61

Das Restaurant Tulus Lotrek war eines der ersten, dass sich für den freiwilligen Shutdown entschieden hatte. Gastgeberin Ilona Scholl: „Ich mag Oma und Opa, und wenn es Oma und Opa jetzt hilft, dass wir einen Monat Playstation daddeln, dann ist das etwas, das wir ganz unbedingt tun sollten.“

Nur dass Scholl und ihr Lebensgefährte, der Sternekoch Max Strohe, eben nicht daddeln. Sie kochen Gulasch und Curry, in sehr großen Portionen, während das gesamte Team bereits auf Kurzarbeit ist. Das Fleisch von einem ihrer Großhändler wäre ja sonst weggeschmissen worden.

Wichtig war ihnen dabei, „dass diese Aktion in keinem Fall als eine Corona-Party wahrgenommen wird und erst recht nicht als solche ausartet“. Dafür haben sie einen Abnehmer gefunden, der die Stärkung dringend braucht: das gegenwärtig mächtig aufgestockte Personal des Urbankrankenhauses.