Krach auf dem Dach

Hat das Modell Klunkerkranich ausgedient?

Die Gründer des Klunkerkranichs, der Hedonisten-Idylle auf dem Parkdeck der Neukölln-Arkaden, ­bekämpfen sich vor Gericht. Der Streit zeigt die Grenzen der Berliner Hippie-Ökonomie
Text: Martin Hildebrandt Und Regina Lechner

Landgericht Berlin, Zivilkammer 14 in Charlottenburg. Geladen sind Dorian Mazurek, Dorle Martinek – und Robin Schellenberg, der aufgrund einer Magenverstimmung nicht erscheint. Verhandlungsgegenstand: die Zusammenarbeit  im Klunkerkranich, einem Dachgarten auf dem Parkdeck der Neukölln-Arkaden. Dorle Martinek und Dorian Mazurek sitzen sich gegenüber. Er im Pullover, sie im Blazer. Die Stimmung ist frostig. „Guten Tag“, sagt Dorian ­Mazurek. Sie würdigt ihn keines Blickes.

Anfangs ließen sich Dorian Mazurek (li.) und Robin Schellenberg noch gemeinsam fotografieren

Es geht um die Zukunft des Klunkerkranichs, eines international bekannten Kulturortes mit Urban Gardening, DJ-Programm und Livemusik. Laut „New York Times“ einer der Orte, die man in Berlin besucht haben muss. Wo sich die Off-Kultur trifft, während die Kinder im Buddelkasten spielen. Der Klunkerkranich steht sinnbildlich für das alternative Berlin, für eine andere Art des Wirtschaftens, bei der nicht das Geld, sondern die Idee zählt. Gleichwohl ist das Projekt auch finanziell erfolgreich und wirft nach Schätzungen mehr als 100.000 Euro Gewinn im Jahr ab.

Der Klunkerkranich
Der Klunkerkranich
Foto: snapthecat.de

Der Dokumentarfilm „Du musst dein Ändern ­Leben“ von Benjamin Riehm erzählt die Geschichte des Kranichs mit der euphorischen Botschaft, dass eine Gemeinschaft auch ohne finanzielle Mittel ihre Träume verwirklichen kann. Er ist eine Lobeshymne auf die Berliner Alternativökonomie. Die Geschichte des Streits zwischen den Machern ist deswegen mehr als eine kleine Posse. Es geht um viel Geld, um Freundschaft und die Grenzen des alternativen Wirtschaftens, das für viele Berliner eine Faszination ausübt.

Der große Traum begann 2009, als Robin Schellenberg seinen Job als Headhunter aufgab und seine Freundin Dorle Martinek ihren Lehrerjob schmiss. Gemeinsam stiegen sie in das Abenteuer Gastronomie ein. Die ehemalige Lehrerin lebte vorher in einem Hausprojekt in der Neuköllner Weserstraße. Den Keller und das Erdgeschoss bauten sie mit ehrenamtlichen Helfern zum Club um.

Harmonische Wahlfamilie

Bei der Eröffnung traf das einen Nerv: Die Kneipendichte war in Nord-Neukölln noch dünn und der versteckte Kellerclub bald kein Geheimtipp mehr. Irgendwann landete das Fuchs und Elster im Lonely Planet und dem Easyjet-Bordmagazin. Anwohner beschwerten sich ­regelmäßig über den Lärmpegel. Das ging nicht am Bauamt vorbei, das Nachbesserungen beim Brandschutz anordnete. Heute ist der Club eine Bar. Geblieben sind die Oma-Möbel, die Second-Hand-Lampen und die Backstein-Optik. Doch das Fuchs und Elter ist nicht nur ein gastronomischer Betrieb, sondern auch der Wohnraum des Gründerpaares. Im hinteren Teil liegen die privaten Zimmer und im Hof übernachtet ein Mitarbeiter im Wohnwagen. Hier existiert sie noch, die harmonische Wahlfamilie, über die Schellenberg und Martinek in vielen Interviews immer wieder gesprochen haben.

Dorian Mazurek organisierte zu jener Zeit Partys unter dem Namen Klangsucht und Gegenkultur. Sein Entdeckergeist führte ihn zu einem bis dato fast unbekannten Ort in Berlin. Das oberste Parkdeck des Einkaufszentrums Neukölln Arcaden lag jahrelang brach, obwohl der Blick über Berlin einmalig ist. „Meine damalige Freundin war im Fitnessstudio des Centers angemeldet. Während sie dort trainierte, bin ich auf dem Dach Skateboard gefahren und habe den Ausblick genossen“, erinnert sich Mazurek an seine ersten Besuche vor fast zehn Jahren. 2009 organisierte er dann mit seiner Firma „Klangsucht“ auf dem Parkdeck einen Videodreh, der in einer Open-Air-Party mündete, bei der hunderte Menschen feierten. Die Party war für ihn die Initialzündung, mit den Planungen für einen Kulturdachgarten unter dem Namen „MS Neukölln“ zu beginnen und einen Mietvertrag mit der Apcoa Parking abzuschließen.

Doch die Umsetzung stellte sich als komplizierter heraus als gedacht. Denn nur weil irgendwo Autos abgestellt werden dürfen, heißt das noch lange nicht, dass auch ein gastronomischer Betrieb möglich ist. Mazurek erzählt, er habe sogar einen Hochhaus-Brandschutz­experten aus Frankfurt einfliegen lassen, der erst die komplizierte Nutzungsänderung ermöglichte. Die Vorarbeit hätte ihn bereits über 15.000 Euro gekostet, weshalb er nach weiteren Partnern suchen musste, die das Projekt mit ihm stemmen sollten. Als das Fuchs und Elster-Team, darunter Robin Schellenberg und Dorle Martinek, in seinem damaligen Club WYSIWYG eine Party organisieren wollte, entwickelte sich ein freundschaftliches Vertrauensverhältnis. Er weihte die beiden in seine Pläne ein.

Für Robin Schellenberg und Dorle Martinek stellte das Projekt zu jener Zeit den rettenden Lichtblick dar. Das Fuchs und Elster hatte mittlerweile geschlossen und musste nach Vorgaben des Bauamtes umgebaut werden. Außerdem war ein Teil des Teams, das den Kellerclub fast unentgeltlich als Verein betrieb, zuvor im Streit gegangen – Mitglieder hatten über den Einsatz der Einnahmen mitbestimmen wollen, prompt kam es zum Bruch mit dem Paar.

Das Märchen vom Kollektiv

Etwas später wollten Schellenberg und Martinek mit anderen im Keller der ehemaligen Kindl Brauerei in Neukölln das Zuhause gründen, eine Mischung aus Club und Theaterprojekt. Für 2012 war die offizielle Eröffnung pünktlich zum Festival 48 Stunden Neukölln geplant. Kurz vor der Eröffnung soll eine anonyme E-Mail an das Ordnungs- und das Bauamt gegangen sein, welches daraufhin Mängel im Brandschutz feststellte und keine Genehmigung für den Betrieb gab.

Auch für Dorian Mazurek lief in der Zeit einiges schief. Gleich mit zwei Partnern überwarf er sich. Zum einen platzte die Zusammenarbeit mit dem WYSIWYG, das heute unter dem Namen R19 läuft. Zum anderen gab es einen Streit mit dem Restaurant Keule, an dem er als Gesellschafter beteiligt war. Für alle drei sicherlich nicht die beste Zeit – umso größer war die Euphorie, als mit dem Klunkerkranich endlich der wirtschaftliche Erfolg zum Greifen nah war.

Freunde und Freundesfreunde halfen unentgeltlich mit, den Klunkerkranich zu bepflanzen. Künstler und Musiker traten kostenlos auf, um die Finanzierung des Projektes zu ermöglichen. Gemeinsam wollte man ­einen Ort erschaffen, an dem sich alle Berliner wohlfühlen sollten, egal wie sie aussehen oder wie viel Geld sie haben. Schriftliche Verträge spielten anfangs kaum eine Rolle.

Heute entwickelt sich das schöne Märchen vom Kollektiv, das diesen Ort geschaffen hat, immer mehr zu einer bitterbösen Schlammschlacht. Für Dorian Mazurek geht es um sein „Baby“. Er war es, der die Idee vom Kulturdachgarten auf dem Parkhaus hatte. Für Dorle Martinek und Robin Schellenberg geht es wiederum um viel Geld, das sie an ihren Mitgründer Dorian Mazurek auszahlen müssten, sollten sie den laufenden Rechtsstreit verlieren. Und um ihr Image als alternative Unternehmer, als sympathische Wahlfamilie. Das Image war auch immer Teil des Geschäftsmodells.

Denn mit der Gerichtsverhandlung bröckelt das harmonische Bild. Das Klunkerkranich-Team, das gemeinsam durch Dick und Dünn geht, existiert nicht mehr, auch wenn Robin Schellenberg weiterhin in ­einem Interview im „Deutschlandradio Wissen“ von diesem schwärmt.

Der Streit zwischen den drei Gründern teilt mittlerweile auch die Belegschaft in zwei Lager. Vergleichbar mit einem Ehekrach, bei dem die Kinder nun entscheiden müssen, zu wem sie stehen sollen. Rund 100 Mitarbeiter hat das Unternehmen mittlerweile und viele bangen um ihren Arbeitsplatz. „Die Stimmung ist sehr angespannt, da wir nicht wissen, wie wir uns verhalten sollen“, sagt eine Mitarbeiterin.

Dorian Mazurek, Mitte 30 und langjährger Technoveranstalter, muss sich nun vor Gericht bestätigen lassen, dass er Gesellschafter und damit Teilhaber einer gemeinsamen GbR mit Robin Schellenberg und Dorle Martinek ist. Einer GbR, die den Klunkerkranich betreibt. Schellenberg und Martinek behaupten hingegen, er sei nur freier Mitarbeiter gewesen und allein sie betrieben den Klunkerkranich mit ihrer Martinek & Schellenberg GbR, wie auch das Fuchs und Elster in der Weserstraße. Das Pikante: Was eigentlich eine zivilrechtliche Angelegenheit ist, kann strafrechtliche Konsequenzen haben, denn die Streithähne gaben eidesstattliche Versicherungen ab, die sich inhaltlich widersprechen. Im schlimmsten Fall droht für dieses Vergehen drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe. Nur wer hat Recht?

Shitstorm mit Folgen

Termin im Fuchs und Elster in der Weserstraße. Auf dem Tisch stehen frische Blumen, Gäste sind noch keine da. Robin Schellenberg und Julian Reetz wissen, dass es um das Image des Klunkerkranichs geht, um den Streit mit Mazurek. Sie sind bereit darüber zu sprechen, aber nur widerwillig. Schließlich sei dies eine interne Auseinandersetzung. Publik wurde diese interne Auseinanderstzung durch einen Wut-Post Mazureks auf Facebook. Das löste einen Shitstorm aus, der sich wieder legen werde, wie Schellenberg sagt.

Doch tatsächlich ist ein Kampf ausgebrochen, der den Erfolg wieder zunichte machen könnte, denn alle Versuche, den Streit mit Mediationen zu lösen, scheiterten. Mit professioneller Hilfe wollten Schellenberg und Martinek versuchen, Mazureks Aufgaben im Team klar zu definieren. „Er war unzuverlässig und hat sich nicht an unsere Absprachen gehalten“, sagt Schellenberg. Das sei der Hauptgrund für den Konflikt.

Das alternative Image war auch ­immer Teil des ­Geschäftsmodells.
Mit der Gerichtsverhandlung bröckelt das Bild

Dorian Mazurek selbst streitet die Vorwürfe ab und sieht sich ungerecht behandelt. Seiner Meinung nach sei das Ziel der Coachings von Anfang an gewesen, ihn loszuwerden und stattdessen Julian Reetz als Gesellschafter einzuführen. Letztendlich sei es nur darum gegangen, möglichst wenig als Abfindung zahlen zu müssen. Er habe daraufhin die Berliner Club Commission zu Rate gezogen, um eine gütliche Trennung auszuhandeln. Für einen angemessenen Betrag wäre er bereit gewesen, aus dem Unternehmen auszuscheiden.

Modernes Unternehmertum

Aber auch das scheiterte. Das Problem: Eine Partei müsste die andere mit einer mindestens sechsstelligen Summe auszahlen. Experten schätzen, dass der Dachgarten über 100.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaftet. 3 Euro kostet der Eintritt am Abend. Ein Bier 3,50 Euro. Im Sommer bilden sich Abend für Abend lange Schlangen am Eingang. 300 Personen sind aus brandschutzrechtlichen Gründen maximal zugelassen. Im Durchlauf sind aber weitaus mehr Gäste auf dem Dach, die dann gern mehr als ein Bier trinken – schließlich mussten sie lange warten, um hereinzukommen. Die Rede ist von 10.000 Euro Einnahmen an einem durchschnittlichen Wochenendtag. Erstaunlich günstig ist dagegen die Miete – 2.500 Euro im Monat für 2.300 Quadratmeter Fläche. Martinek und Schellenberg sagen, sie hätten bislang kaum Geld verdient, da alle ­Überschüsse in neue Aufbauten und Technik investiert wurden.

Die Rechtsstreitigkeiten zwischen Dorian Mazurek auf der einen und Dorle Martinek und Robin Schellenberg auf der anderen Seite begannen Anfang 2015 und zeigen, wie kompliziert der Sachverhalt ist. Bei dem letzten Termin vor dem Landgericht im September ging es in erster Linie um die Nutzung des Parkdecks 7 der Neukölln Arcaden, einem Zwischendeck über dem eigentlichen Klunkerkranich. Dorian Mazurek wies als Bauherr darauf hin, dass die Nutzung der Fläche derzeit illegal sei. Nachdem Robin Schellenberg und Dorle Martinek die Fläche weiter für Gäste öffneten, ließ Dorian die Nutzung der Fläche gerichtlich untersagen, zum Schutz der Gäste, wie er sagt. Die Frage vor Gericht war nun: Hatte er dazu überhaupt die Befugnis?

Es kommt nur selten vor, dass ein Richter bereits zu Beginn der Verhandlung seine Position verkündet: „Für mich ist die GbR-Sache klar, aber Sie haben heute noch die Gelegenheit, mich eines Besseren zu belehren“, sagte er in Richtung Dorle Martineks. Vier Stunden lang geht es um Vertragsrecht, Verabredungen und Vertrauen. „Sie einigten sich auf ein unsystematisches Zusammenwirken, man könnte auch sagen, auf ein modernes Unternehmertum“, resümierte Richter Spitzkatz. „Aus meiner Sicht scheint es mir aber besser zu sein, wenn man das vorher vertraglich regelt.“ Man könnte es so übersetzen: Hippie-Ökonomie funktioniert nur so ­lange, wie alle einer Meinung sind.

Richter Spitzkatz macht immer wieder deutlich, dass nach seiner Auffassung eine gemeinsame Gesellschaft, eine GbR zwischen Robin Schellenberg, Dorle Martinek und Dorian Mazurek vorliegt. Dorle Martinek entgegnet vor dem Landgericht: „Wir wollten ­Dorian immer wieder die Chance ermöglichen, noch Gesellschafter zu werden.“ Er habe sie aber mit falschen Versprechungen getäuscht und seine Aufgaben nicht erfüllt. Der Richter ist erstaunt: „Dann können sie Schadensersatz verlangen, aber eine gemeinsame GbR liegt dennoch vor.“

Bevor es zu einer Entscheidung kam, zog der Anwalt von Dorle Martinek und Robin Schellenberg den Widerspruch gegen das Nutzungsverbot zurück. Vorerst bleibt Parkdeck 7 geschlossen, doch der Gesellschafterstreit geht weiter. „In der Verhandlung konnten wir erneut nachweisen, dass Dorian Gesellschafter ist“, teilt der Anwalt von Mazurek mit. Die Gegenseite schreibt wiederum: „Wir haben niemals bestritten, dass Dorian Mazurek die Fläche gefunden hat. Entwickelt, aufgebaut und finanziert wurde der Klunkerkranich jedoch von uns.“ Und weiter heißt es: „Hier geht es doch nicht nur um eine gescheiterte Zusammenarbeit, hier geht es inzwischen um ganz konkrete Arbeitsplätze und die Zukunft all unserer zahlreichen Mitarbeiter.“

Am Ende profitieren die Anwälte

Klaus Ulrich Schmolke ist Professor für Wirtschafts- und Handelsrecht an der Universität in Erlangen. Er erläutert, dass für eine GbR oder offene Handelsgesellschaft kein schriftlicher Vertrag vorliegen muss. Auch eine Fahrgemeinschaft ist zum Beispiel eine GbR. Es kommt nur darauf an, dass die Beteiligten rechtsverbindlich einen gemeinsamen Zweck verfolgen wollen.

Es gibt verschiedene Formen einer GbR: Die ­sogenannte „Außen-GbR“, eine Gesellschaft mit ­eigener Rechtsfähigkeit, tritt als solche nach außen am Markt auf. So verhält es sich etwa mit der ­Martinek & ­Schellenberg GbR. Dorian Mazurek beruft sich ­dagegen auf die sogenannte „Innen-GbR“. Dabei besteht nur eine Vereinbarung unter den Gesellschaftern, ohne dass die Gesellschaft selbst als solche nach außen auftritt.

Streitereien in den Sphären der Hippie-Ökonomie sind keine Seltenheit: Es gab Auseinandersetzungen zwischen Kater Holzig und Lichtpark, zwischen Café ­Zapata und Tacheles, zwischen dem Macher der ­Partyreihe Back to Basics und dem DJ WolleXDP. Im Fall des Hamburger Clubs Golden ­Pudel droht aktuell sogar die Teilzwangsversteigerung, weil die Eigentümer sich nicht über die Nutzung einigen können.

Und auch für den Klunkerkranich dürfte die Auseinandersetzung komplizierter werden, wenn das ­Gericht entscheidet, dass Dorian Mazurek Teilhaber vom Klunkerkranich ist. Am Ende dürften vor allem die Anwälte an dem Streit verdienen. Geld, das besser innerhalb des Projektes ausgegeben wäre. Der Traum von einer anderen Form des Berufslebens, von unternehmerischer Selbstverwirklichung endet vor Gericht, der trockenen Welt der Regeln und Paragrafen. 

Wir danken für die zahlreichen Kommentare. Solltet ihr weitere Informationen für uns haben, so könnt ihr diese an redaktion@zitty.de schicken. Wir werden diese vertraulich behandeln.

Regina Lechner und Martin Hildebrandt recherchierten gemeinsam, was sich hinter dem Streit um den Klunker­kranich verbirgt. Der Text erscheint parallel beim Kiezblog neukoellner.net (Grimme-Online-Award 2015), dessen Chefredakteurin Regina Lechner ist.

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