Berlin

High ohne Dope

Keine Drogen, aber trotzdem auf einem Trip: Eine wachsende Szene schießt sich mit ganz natürlichen Methoden bis ins All. Vor allem sind sie legal. Wir haben einige davon ausprobiert – und hatten einen verdammt guten Flug

Holotropes Atmen

Foto: Photocase/Lena Gannsmann

Als ich wie ein Käfer auf dem Rücken liege und mit meinen Stummelärmchen wackele, bin ich dankbar für den Hinweis, der eben noch vom Gruppenleiter kam: Unsere Hände könnten verkrampfen bei der Atemtechnik, die wir hier anwenden. Ich liege auf der Matratze ausgebreitet, mein Atem geht ohne Pause ein und aus und sofort zieht es meine Daumenballen nach innen. Meine Hände klappen nach unten, fixiert wie in einem Schraubstock. Es tut höllisch weh. Ich wedele mit meinen verdrehten Handgelenken in der Luft, hoffe auf Hilfe. Währenddessen atme ich brav weiter.

Was ich da tue, in einem Neuköllner Meditationszentrum, nennt sich Holotropes Atmen. Der Psychotherapeut Stanislav Grof entwickelte diese Technik auf der Suche nach legalen Alternativen für veränderte Bewusstseinszustände, im Anschluss an das Verbot von LSD. Die Menschheit kennt seit jeher unterschiedlichste Techniken, solche Zustände zu erreichen – ganz natürlich und ohne Kater. Oft ist dazu nicht einmal die Einnahme von Substanzen nötig. Sogar Weglassen kann dorthin führen, wie beim Fasten.

Die Nachfrage steigt: Heute können Großstadtbewohner ganz selbstverständlich am Montagabend zum Tantra-Workshop gehen, ohne komische Blicke zu ernten. Selbst die Berliner Clubs und Party-Veranstalter sind längst auf dieser Schiene unterwegs. Seien es nun aromagestützte Saunagänge auf dem Clubgelände, Yoga und Trance Dance auf der Tanzfläche oder ein Fasten-Vortrag beim Techno-Festival. Eine wachsende Szene sucht Rausch, Wachstum und Verbundenheit nicht allein im Konsum.

Auf meiner Matratze liegend akzeptiere ich irgendwann meine beiden Stummelarme. Dafür muss ich auch den nach wie vor kaum erträglichen Schmerz hinnehmen. Dabei wandelt er sich: als wären meine Hände in einer gegenseitigen Umklammerung mit zwei weiteren Händen. Ich spüre auch sie wie einen Teil von mir. „Loslassen!“, kommt mir in den Sinn.

Mein Griff lockert sich, doch dafür packen mich die äußeren Hände umso fester. Na toll. Wenn die auch zu mir gehören – wie soll ich mich bitteschön selbst loslassen? Ich merke, dass der Gedanke mich nicht weiterbringt und versuche mich trotz Schmerzen zu entspannen.

Eineinhalb Stunden Power-Atmung

Und dann passiert etwas Schönes: Allein die Vorstellung vom Loslassen bewirkt ein tiefes Gefühl von Wohlbehagen. Kurz vor Schluss, nach eineinhalb Stunden Power-Atmung, schließe ich tiefen Frieden mit dem, was ist. Im gleichen Moment seufzt neben mir eine Frau laut auf. Anschließend teilen wir unsere Erlebnisse. Eine andere Frau berichtet, sie habe sich gefühlt, als sei sie die ganze Zeit einige Handbreit über der Matratze geschwebt. „Das war die schönste Erfahrung meines Lebens“, sagt sie.

Einige Tage später erzähle ich zwei Medizinern davon. Sie gucken mich etwas entgeistert an, als ich zum Verkrampfen meiner Hände komme, der sogenannten Tetanie. Mir wird klar: Das war ein ziemlich krasser Trip.

Der Wunsch nach solchen Zuständen scheint dem Menschen inne zu wohnen – sei es, um das Leben zu feiern, Neues zu entdecken, Inspiration zu erlangen oder um Unbewusstes zugänglich zu machen. Auch auf den meisten Festivals gibt es inzwischen Orte für Workshops, Massagen und Meditation, oft auch eine Sauna.

Philipp Wittulsky hatte im Bar-25-Nachfolger Kater Holzig eine Bar mit Kräuterelixieren und stieß dort zum Team um die Schnurrbad-Sauna. Er erinnert sich an die Ausgangsmotivation, vor allem für die DJs nach einem Partywochenende Erholungsmöglichkeiten zu schaffen. „Das wurde zur Kultur. Dass man einfach nach dem Wochenende erst mal schläft, isst und dann in die Sauna geht“, sagt er.

Nach und nach dämmerte ihm, was man insbesondere mit der Aufgusskunst noch alles anstellen kann. Ein Schuss vom richtigen Duft für eine Horde zerstreuter Besucher zum Beispiel. „Du spürst das, die kommen an, die wissen nicht, wo sie sich hinsetzen wollen, mal da, mal dort. Der eine redet ganz viel, die anderen schauen verstört in der Gegend rum. Dann kann ich Lavendel-Aufguss machen. Das beruhigt die. Und die fangen wieder an zu atmen.“ Philipp saugt tief die frische Luft um sich ein. Er wohnt inzwischen abseits vom Großstadttrubel in der Natur, in einer Gemeinschaft in Spitzmühle bei Berlin. Hier finden bislang nur Veranstaltungen für Vereinsmitglieder statt. Anfang kommenden Jahres soll dann der öffentliche Betrieb starten. Natürlich gibt es auch eine Sauna.

Party mit Sauna-Aufguss

Der Test führt mich in einen vollen Saunawagen auf einem Clubgelände. Schon der erste Gang beschert mir ein eindrückliches Erlebnis: Die rund 20 Leute brechen beim Aufguss in eine Art kollektives Wolfsgeheul aus.

Beim nächsten Aufguss eine Stunde später möchte ich es richtig wissen, setze mich nach oben und drehe meine Hände so, dass die Hitze auch meine Handflächen erreicht. Ich konzentriere mich darauf tief zu atmen und die nächste Reise beginnt: Mein Körper fängt an zu vibrieren. Erst in den Händen, dann in den Füßen, dann überall. Es ist ein so ungewohntes Körperempfinden für mich, dass ich überhaupt nicht einschätzen kann, wie viel davon mein Körper verträgt.

Ich scheine seltsam entkoppelt zu sein von allen Prozessen, die darin ablaufen. Mein Herz pocht wie verrückt? Interessant. Ein tiefer Schwindel hüllt meinen Kopf ein? Mehr davon. Aber nicht, dass ich hier noch umkippe.

Dabei hat der Saunameister im Partykontext auch eine gewisse Türsteherfunktion. Philipp Wittulsky sagt: „Der muss darauf achten, dass Leute, die es nicht vertragen könnten, weil sie Alkohol oder sonst irgendetwas intus haben, auch rausschickt: Du nicht, morgen wieder.“ Natürlich überschätzen sich auch nüchterne Menschen beim Saunagang. Der Notfallkurs für den Saunameister ist Pflicht.

Nach dem dritten Aufguss verlassen nach und nach alle die Sauna. Ich bleibe zurück mit einem Typ in der Ecke. Bald haben wir uns verquatscht, so dass wir ganz vergessen rauszugehen – wie beim gemeinschaftlichen Gang auf die Clubtoilette. Er erzählt mir, er habe ein Drogenproblem gehabt und sei durch die Saunagänge von der Chemie losgekommen. In meinem Zustand kann ich völlig nachvollziehen, wie das Schwitzen zur Ersatzdroge werden kann.

Die Kakao-Zeremonie

Als „das neue Ecstasy“ wird auch Kakao immer wieder bezeichnet. Die Wirkung wird als herzöffnend beschrieben. Auch Philipp Wittulsky hat im Saunaumfeld Erfahrungen mit den Zeremonien gemacht. Er schildert die Wirkungsweise: „Das kann einen traurig stimmen, das kann einen auch zum Jubeln bringen. Die einen wollen tanzen, die anderen wollen ganz ruhige, tiefe Meditation.“ Durch die tiefe Öffnung eigne sich der Zustand im Allgemeinen gut für Erlebnisse in der Gemeinschaft.

Bei den Kakao- Zeremonien wird eine besonders urwüchsige Sorte verwendet
Foto: Fotoloa / © PYB

Philipp erinnert sich an die erste Kakaozeremonie auf dem Healing-Space „Lichtung“ des Garbicz-Festivals, vor einigen Jahren. „Wir dachten, wir machen jetzt mal ein kleines Ritual für ein paar Freunde. Und dann waren da 50 Leute. Das Zelt war knackevoll und die wollten noch eine Zeremonie danach, weil nicht alle reinkamen.“ Am nächsten Tag kamen wieder 50 Personen. Dann war der Kakao alle. Philipp versteht die große Nachfrage auch als Zeichen für das Bedürfnis nach Gemeinschaft. „Wieder eine Zeremonie aus dem Feiern zu machen, ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Nicht allein für sich tanzen auf ’ner Tanzfläche im Stroboskoplicht.“

Bekannt für ihre Kakao-Zeremonien sind auch die Veranstalter der Lucid-Partys, die in und um Berlin ohne Alkohol und Drogen feiern. Stefan Wolfers und Agi Salii schaffen ebenfalls neue Räume für ekstatische Erlebnisse in Gemeinschaft. Wolfers sagt: „Dieses dionysische Prinzip hat es immer gegeben: nach Rotwein und mit den Hexen tanzen, und Blut und Schweiß. Aber heute beschränkt sich das für die Menschen auf Karneval. Wo sie alle mal richtig ausrasten, was ja auch cool ist. Aber mir reicht das nicht einmal im Jahr. Und dann auch nicht auf dem Karneval oder dem Oktoberfest.“

Zehn Tage Detox-Feiern

Beim „Fastival“ bekommt man ganze neue Perspektiven auf sich und die Welt
Foto: Philipp Wittulsky

Stefan Wolfers ist Fastenanhänger und leitet seit Jahren selbst Fastenkurse, Agi Salii ist erfahren in der Organisation von Festivals – das macht zusammen: das „Fastival“. Beim ihrem Pilotprojekt nördlich von Berlin, das im September startete, fasten die Teilnehmer zehn Tage lang. Dazu gibt es andere natürliche Methoden der Bewusstseinsveränderung, darunter Tanz, Sauna und Atemtechniken. „Celebrating detox“ ist das Motto. Anfangs habe sie sich selbst kaum mit dem Gedanken an das Fasten anfreunden können, sagt Salii. „Ich bin so ein sinnlicher Mensch, ich steh‘ total auf gutes Essen und auf sinnlichen Genuss. Ich habe mir das vorgestellt wie so ‘ne harte Askese.“ Als sie es in einem von Wolfers Kursen doch ausprobierte, stellte sie zum einen fest, wie viel einfacher es sei, es gemeinsam zu tun. Zum anderen merkte sie, wie all die anderen Sinne plötzlich geschärft waren – mit ihrer Vorstellung von mangelnder Sinnlichkeit hatte das nichts zu tun. Sofort kam ihr die Idee zum Fastival. Nächstes Frühjahr soll es wieder stattfinden.

Zehn Tage fasten: Eines Morgens wache ich auf und beschließe, es selbst zu versuchen. Nicht so konsequent, wie es sein sollte. Zwischendrin trinke ich sogar Kaffee. Das Fastenbrechen wird eine Katastrophe: Aus Überschwang über einen schönen Abend bei Freunden trinke ich drei Gläser Rotwein. Und bezahle dafür vier lange Tage lang. Das nächste Mal faste ich auf jeden Fall mit Methode. Das Fasten selbst ist eine große Freude. Stefan Wolfers hat es so formuliert: „Was ich beim Fasten so liebe: dass man keine Substanz braucht. Dass man keine spirituelle Ausrichtung braucht, keinen Lehrer braucht, keine Religion braucht, kein Konzept, gar nichts. Man lässt einfach nur weg. Wir sind so voll von Konzepten. Mal gucken was übrig bleibt, wenn ich alles weglasse.“ Schon am Tag zwei fühle ich mich leichter. Die Gedanken verlangsamen sich. Dinge beschäftigen mich nicht mehr so sehr. Mit zunehmender Dauer habe ich das Gefühl, dass ich Situationen, die mich sonst belasten, hinnehmen kann. Ich bleibe einfach unberührt davon, mehr wie ein Beobachter. Der Grundzustand, der übrig bleibt: Wohlbefinden.

Energie scheint ohne Ende da zu sein. Ohne nachzudenken, beginne ich, meine Wohnung auszumisten. Ich wollte das schon ewig tun – jetzt weiß ich gar nicht mehr, worauf ich immer gewartet habe. Wenn die Gedanken erst einmal aufhören zu rotieren, tue ich einfach, was ich tun möchte. Es kann so einfach sein.

Jeden Abend schlafe ich eingehüllt in einen tiefen meditativen Zustand ein. Ein paar Tage später ist die Hälfte meiner Sachen weg. Ich habe sie vor allem auf der Straße verschenkt und die schönsten Dinge an Freunde und Familie weitergegeben. Meine Wohnung wirkt ungewohnt leer. Auch ich habe abgespeckt – dieser Trip ist auf jeden Fall der sichtbarste von allen.

Bei den tanzenden Derwischen

Ein anderer Programmpunkt des Fastivals von Salii und Wolfers ist Trance Dance. Ekstatischer Trancetanz kennt viele Wege – für eine Methode im traditionelleren Rahmen entscheide ich mich mit einem Besuch im Berliner Sufi-Zentrum Rabbaniyya. Einmal pro Monat gibt es hier für alle Interessierten eine Einführung in den Tanz der Derwische – „kostenlos und unbezahlbar“, wie es auf der Webseite heißt. Feride Funda Gençaslan vom Sufi-Zentrum gibt mir eine Einführung. Es sei eine von zahlreichen Praktiken, „die das Loslassen üben“, sagt sie und erinnert mich damit an meine Erfahrung beim Holotropen Atmen.

Wenig später beginne ich langsam, neben Derwisch Ahmed Andreas Bukowski auf dem Parkett zu rotieren. Schnell merke ich, was ich weggelassen habe: Eigentlich geht dem Drehen eine Meditation voraus – auch, um möglichst entspannt zu sein. Was sich jetzt dreht, in meinem Kopf, sind die Anweisungen von Feride: rechter Arm nach hinten oben, linker Arm nach vorne unten – empfangend und gebend. Ich soll mich auf einen Schlüsselbegriff konzentrieren, der für mich eine Art göttliches, lebensspendendes Prinzip bedeutet. Durch das Drehen sollen meine Sinne auf das Hören reduziert werden: Meine innere Stimme wird im Idealfall zu mir sprechen. Doch ich merke bald, dass sie für heute wohl stumm bleibt, denn für echtes Loslassen bin ich viel zu sehr mit all den Anweisungen beschäftigt.

So wie Feride Funda Gençaslan es mir erklärt hat, fixiere ich mit dem Blick meine linke Hand, die ich vor mir ausgestreckt halte. Erst wenn ich mich zunehmend der Bewegung hingebe, soll ich den Blick langsam von ihr weg führen. Während um mich herum alles verschwimmt und sich langsam auflöst, ist es meine Hand, die an Ort und Stelle bleibt, scharf und klar vor mir zu sehen ist.

Zwar gelingt es mir nicht, den Blick von ihr zu lösen. Doch eine Frage, die auftaucht, scheint mir auch im Nachhinein spannend: Was bewegt sich wirklich – bin ich es oder ist es der Raum um mich herum? Dann gerate ich ins Straucheln. Ich werde langsamer und setze mich. Derwisch Ahmed dreht sich weiter.

Augenkontakt, bis die Pupillen pulsieren

Meine letzte Station auf dem Weg zur drogenfreien Bewusstseinserweiterung ist eine Methode, für die ich nichts tun muss als schauen: Beim Augenkontakt-Experiment blicken sich zwei Menschen für eine bestimmte Zeit direkt in die Augen. Ohne Weggucken. Auch das ist eine uralte Meditationstechnik. Heute gibt es organisierte Events dafür, zum ersten Mal im größeren Rahmen 2015 auf dem Alexanderplatz. Der Berliner Meditationstrainer Armin Bufe veranstaltet seither über die Facebook-Seite „Eye Contact Berlin“ weitere Treffen – mit vierstelligen Teilnehmerzahlen.

Augenkontakt- Zeremonie auf dem Alexanderplatz: Irgendwann scheinen die Augen im Raum zu schweben
Foto: Eyecontact Berlin

Für heute sind wir nur zu zweit in Armins WG-Wohnzimmer in Schöneberg. Armin stellt seinen Handywecker auf drei Minuten, um dem Experiment einen zeitlichen Rahmen zu geben. Bevor es losgeht, habe ich in meiner Nervosität noch eine Frage: In welches Auge soll ich denn nun gucken? Armin beruhigt mich: Ich könne nichts falsch machen, einfach darauf einlassen. Dann drückt er auf Start.

Nach kurzer Zeit sind keine Gedanken mehr da, nur noch die Augen gegenüber. Sie werden immer schärfer und größer. Irgendwann scheinen sie unabhängig von uns im Raum zu schweben. Ich möchte das Bild nicht verlieren, gebe irgendwann aber dem Drang zu blinzeln nach. Rings herum entstehen blaue, pulsierende Muster. Bevor ich diesen Zustand weiter erforschen kann, klingelt der Handywecker. Ich bin benommen. Außerdem verwirrt mich die plötzliche Intimität. Ich schildere Armin, wie ich das Gucken erlebt habe – etwas zögernd, ob er meine Beschreibung für übertrieben halten wird. Doch er kennt die visuellen Effekte. „Das geht so weit, dass die Pupillen bei Leuten anfangen zu pulsieren oder dass man andere Gesichter sieht.“

Das Experiment verlaufe jedes Mal anders. Manche Leute würden lachen, andere weinen, wiederum andere sich verlieben. „Wenn diese Sehnsucht nach Kontakt erfüllt ist, ist das für viele Menschen ein zutiefst berührender Augenblick“, sagt Armin. „Wir hatten eine Teilnehmerin, die danach geschrieben hat: Das war die schönste Erfahrung meines Lebens.“

Das habe ich doch schon mal irgenwo gehört. Der menschliche Drang nach Verbundenheit und Wachstum spiegelt sich offenbar ziemlich gut in der Szene für natürliche Highs. Ekstase und Raserei sind ebenso möglich wie Meditation und Stille – sowie alles dazwischen und für alle anders. Der Körper hat eben von jeher seine eigenen Rauschmittel.

www.fastival.de
www.lucid.dance
www.spitzmuehle.hol.es/home
www.sufi-zentrum-rabbaniyya.de
www.facebook.com/eyecontactberlin

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