Unattraktiv für Investoren

Hoffnung für die Bar25?

Friedrichshain-Kreuzberg ändert den Bebauungsplan am Spreeufer und gibt der Bar25 wieder Hoffnung

Revolutionen müssen nicht immer mit brennenden Barrikaden beginnen. Auch die Änderung eines Bebauungsplans kann eine solche einleiten. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat diese für das Spreegrundstück der BSR in die Wege geleitet, und damit die Chancen für das Projekt Holzmarkt der früheren Bar25-Betreiber deutlich verbessert. „Die alten Planungen sind nicht mehr zeitgemäß, weil es schon genug Büros und Hotels gibt“, sagt der Bürgermeister Franz Schulz, weshalb die Baudichte um die Hälfte reduziert werden soll.

Für viele Kaufinteressenten dürfte das Grundstück damit unattraktiv werden. Das soziokulturelle Projekt Holzmarkt sieht dagegen eine kleinteilige, dorfähnliche Bebauung vor, mit Ateliers, günstigen Wohnungen und einem Club. Etwa die Hälfte des Geländes soll Freifläche bleiben.