Actionthriller

John Wick Kapitel 2

Der unbesiegbare Profikiller metzelt weiter

ZITTY-Bewertung: 4/6

Für den ersten Teil dieser Gewaltorgie genügte es dem Auftragskiller John Wick (eine Traumrolle für den Mimikminimalisten Keanu Reeves), dass sein Hund getötet und sein Auto geklaut wurde – schon servierte er dem geneigten Zuschauer einen Bodycount, wie das im Kino schon länger nicht mehr zu sehen war.

In der Fortsetzung wird Wick nun durch einen alten Ehrencodex dazu gezwungen, wieder einen Auftragsmord anzunehmen. Das Ziel: Mafiachefin Gianna. Der Auftraggeber: ihr Bruder Santino D’Antonio. Er hätte gerne ihren Stuhl beim „High Table“, an dem alle wichtigen Syndikate Platz nehmen. Wick führt seinen Auftrag aus, wobei Leichen seinen Weg pflastern. Doch dann ist er selbst der Gejagte.

John Wick wieder auf Tour
Foto: Concorde

Endlose Schießereien und Keilereien, die immer blutiger werden – Teil 2 geht nachdem Motto „von allem mehr“ vor. Das ist oftmals redundant. Dennoch kann sich der Freund dieser Art Kino einer gewissen Faszination nicht entziehen. Da ist die extreme Stilisierung: Regisseur Chad Stahelski kreiert eine von der Realität abgekoppelte Unterwelt mit eigenen Gesetzen – Polizei? Hamwanich. Ähnlich abgehoben sind auch die Kampfchoreografien, die in ihren besten Momenten an die -ballettartigen Sequenzen John Woos in seinen Hongkong-Thrillern der späten 80er wie „The Killer“ oder „Hard Boiled“ erinnern.

„John Wick Chapter Two“, USA 2016,  122 Min., R: Chad Stahelski, D: Keanu Reeves, Common, Laurence Fishburne, Ruby Rose

John Wick: Kapitel II

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