Gegen die Angst vor der Tür

Knack den Türsteher

Nur den wenigsten Berliner Clubgängern ist er bislang erspart geblieben: der gesenkte Daumen des Türstehers. Was die Zurückweisung mit dem Ego macht – und wie man Selbstsicherheit für sorglose Partynächte entwickelt. Ein Therapieprogramm mit Techniken von Enhancing bis Hypnose Sonntagmorgen kurz vor Sonnenaufgang. Zwei Grad Minus, vor dem Berghain: Zwei Männer und drei Frauen stehen seit 20 Minuten an. Sie haben sich an der Schlange vorbeigeschummelt, um nicht stundenlang mit den Turbospanisch plappernden Touristen anstehen zu müssen. Die fünf Berliner sehen gut aus, nach coolem Style, nach Spaß. Trotzdem kassieren sie ein „Ihr heute nicht“ – und das nicht mal vom legendären Chef-Türsteher Sven Marquardt, der sich vielleicht erinnern würde, dass die beiden Männer, Romy und Besti, schon ein paar Mal auf DJ-Gästelisten standen.

„Ihr heute nicht“ – der Satz sitzt. Doch Romy und Besti, gutaussehende Männer um die 30, erfolgreich im Beruf, wohlhabend, spendabel und immer umringt von schönen Frauen, lassen sich am frühen Sonntagmorgen die Laune nicht verderben. Denn meist schaffen sie und ihre Entourage es problemlos in ihre Lieblingsclubs: Zu den Bordel des Arts-Partys in der Wilden Renate wie auch im Watergate sind sie oft auf der Gästeliste, feiern mit DJs und Veranstaltern im VIP-Bereich und lassen es sich und ihren Freunden gutgehen.

Planen sie Partyhopping in einer Nacht, nehmen sie Klamotten zum Wechseln mit – das weiße Hemd für die Bar in Mitte, das krasse Muskel-Shirt und die edle Nappalederhose für den KitKatClub oder das Berghain. Dazu wechselnde Kopfbedeckungen und schmückende Accessoires. Besti hat meist noch einen Beutel stark haftenden Glitzerstaubs auf Tasche, mit dem er großzügig seine Mitmenschen aufhübscht. Beide sind Menschen, die eigentlich jeder gern auf seiner Party haben möchte. Und doch, trotzdem, entgegen allen Regeln der Feierkultur, kommen auch sie manchmal nicht rein.

Die beiden und ihre Begleiterinnen nehmen es an diesem Sonntagmorgen sportlich. Sie waren schon auf hunderten Partys, werden noch auf hunderte gehen und ziehen einfach weiter. Vorbei an anderen, denen ein „Ihr heute nicht“ ziemlich sicher das Wochenende, wenn nicht sogar den Berlin-Trip verleiden würde, der rings um eine Berghain-Nacht geplant worden ist.

Gift fürs Selbstbewusstsein?

Frank Künster
Türsteher-Urgestein Frank Künster
Foto: David von Becker

Doch auch für viele Berliner beginnt das Party-Wochenende als Zitterpartie. Und wer mehrfach Abfuhren erteilt bekommt, zweifelt irgendwann womöglich an sich selbst und kann starke Ängste „vor der Tür“ entwickeln. Ängste, die sich nach Ansicht einiger Psychologen sogar aufs Privatleben auswirken können – wenn die Kränkung zum Gift fürs Selbstbewusstsein wird. Und damit auch der Flow in anderen Lebenslagen, ob bei Partner- oder Jobsuche, ins Stocken gerät.

Wer zittert, schwitzt, unsicher kichert oder sich viel Mut antrinken muss, um sich überhaupt in die Schlange zu trauen, hat noch viel schlechtere Chancen auf Erfolg, erklärt Türsteher-Urgestein Frank Künster, 52.

Ihm, der schon Anfang der 90er im Cookies, Delicious Doughnuts und bis 2017 vor dem King Size in Mitte nicht nur an der Tür stand, sondern auch die Geschäfte führte, sei eine ausgewogene Mischung an Gästen wichtig – wie vielen seiner Kollegen. „Frauen, Männer, 60 zu 40, Berliner Stammpublikum und internationaler Mix im gleichen Verhältnis“, das sei die perfekte Mischung. Er würde nie zu viele Touristen, vor allem aber keine großen Männergruppen in seine Clubs lassen. Dann sei klar, dass die Stimmung kippen würde. Da aber eine Disco „voll ist, wenn sie voll ist“, ist es bei seiner Arbeit gang und gäbe, Menschen abweisen zu müssen.

„Natürlich versuche ich dann zumeist, mit einem ‚heute nicht, geschlossene Gesellschaft‘ einer persönlichen Enttäuschung vorzubeugen, “ erklärt der Mann mit der Statur eines Schranks, dessen Schultern 30 Jahre Nachtleben-Erfahrung tragen. „Jeder Mensch weiß, dass eine Ablehnungserfahrung, egal warum, kein schönes Gefühl ist. Und ich will auch kein abweisender Mensch sein, im Gegenteil, jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein klassischer Philanthrop bin, anders könnte ich den Job gar nicht machen“ erklärt er. „Andererseits habe ich ein Geschäft zu führen, und das läuft nur, wenn alle, vor allem aber die weiblichen Gäste, zufrieden sind und gerne wiederkommen“. Trotzdem, so schätzt Künster, habe er in den Hochzeiten seiner Disco-Bar „King Size“ auf der Friedrichstraße in heißen Sommernächten oft über hunderte, meist männliche, in Gruppen durch Mitte streunende Partygänger ablehnen müssen.

Was macht das Gefühl, nicht willkommen zu sein, mit den Menschen?

Foto: Sarah Bergmann

Hypnotherapeut Bernhard Tewes, der die „Kiez Hypnose“-Praxis in Friedrichshain leitet, analysiert die „Urangst“ davor, abgelehnt zu werden. Dahinter stecke die Angst, aus einer Gruppe ausgeschlossen zu werden. Es liegt auf der Hand: Die Ausgehwilligen haben eine Erwartungshaltung, freuen sich auf einen schönen Abend, auf Flirts. So baut sich Vorfreude, auch Spannung auf. Wird man weggeschickt, vielleicht sogar mehrmals, „dann wird das zum Mini-Trauma“, so Tewes. Dies sei eine normale Reaktion unseres Unterbewusstseins. Menschen würden nur rund fünf Prozent ihrer Entscheidungen bewusst treffen, den Rest aus dem Unterbewusstsein heraus, aufgrund der gespeicherten Erfahrungen. „Solche negativen Erfahrungen werden immer abgespeichert“, sagt er.

Lisa Tammena ist Psychologin, systemischer Coach und leitet die Online-Beratung Jugendnotmail.Berlin. Als Coach unterstützt sie Menschen dabei, sich beruflich neu zu orientieren und zu mehr Klarheit, Selbstvertrauen und Freiheit zu finden. Auch sie hat eine Erklärung, warum Ablehnungen junge Menschen in Zweifel stürzen – und sei es nur das Nein von einem Türsteher, der trotz seines geschulten Blickes keinesfalls eine Persönlichkeit in zwei Sekunden beurteilen könne. Zum einen werde der eigene Wunsch verwehrt, den Abend dort zu verbringen, wo man es gerne möchte. „Das nimmt Autonomie und unseren Wunsch nach Selbstbestimmung. Zudem sind wir Menschen – natürlich einige mehr und andere weniger – gerne in Gesellschaft und mögen uns mit anderen Menschen verbinden.“

Außerdem könne eine grundlose Abweisung auch an Verletzungen durch frühere Ablehnungen erinnern und diese alte Trauer reaktivieren. „Um uns vor dieser Traurigkeit zu schützen, fangen wir schon an, Angst zu haben, bevor irgendeine Entscheidung ansteht – damit wir uns im besten Falle gar nicht erst in diese bedrohliche Situation begeben.“ Angst, so Tammena, schütze also vor potenziellem Schmerz.

Was kann man dagegen tun?

Foto: Sarah Bergmann

Ihr Rat für Menschen, die beim Gedanken an die Abweisung vor der Club-Tür erzittern: „Frage dich, welcher Gedanke hinter dieser Angst steht.“ Häufig sei es der Gedanke, nicht gut genug zu sein. Dieser Gedanke sei zu hinterfragen. Ist das wirklich so? Wer eine Liste mit Argumenten aufstellt, die dagegen sprechen, kann sich schnell gestärkt fühlen. Wer von sich weiß, schon beim Anblick einer Warteschlange in Panik zu verfallen, solle sich seine Stärken und Qualitäten bewusst machen, auch mithilfe von Freunden. „Entscheide dich ganz bewusst dafür, deinen Selbstwert nicht von dem willkürlichen Urteil eines Türstehers abhängig zu machen – von einem Menschen, der dich nicht kennt“, ist ihr Ratschlag für mehr Selbstbewusstsein vor der Club-Tür. Es helfe, sich Freunden zu öffnen, auf Gleichgesinnte zu treffen und den Blick auf das große Ganze nicht zu verlieren: Wird dieser Clubbesuch auch in zwei Jahren noch wichtig für das Leben sein?

Auch Michael Schürks, ein Heilpraktiker für Psychotherapie und Hypnotherapeut, bietet professionelle Coachings an und ist Experte für Ängste und vor allem für Strategien, wie man sie überwinden kann. Er analysiert: „Die Angst vor Abweisung sitzt tief im Menschen, seit Urzeiten schon.“ Angst sei entwicklungsgeschichtlich bedingt und lasse sich nicht einfach so ablegen. Das gelte in der Liebe, im Bewerbungsgespräch und auch an der Clubtür. „Das Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins an der Club-Tür werde dadurch verstärkt, dass es oft keine glaubhafte Begründung gibt und lange Diskussionen nicht erwünscht sind.“ Das mache es nicht einfacher. Das ungute Gefühl, das sich einstellt, wenn man eine Zurückweisung erfährt, sei menschlich. „Es wäre nicht normal, sich gut zu fühlen, wenn man abgewiesen wird“, so der Experte.

Schürks empfiehlt, sich die Mechanismen eines Clubbetriebs klarzumachen. Denn auch wenn Türsteher wie die Herrscher der Nacht wirken, sind sie vor allem weisungsgebunden. Es sei die Geschäftsleitung, die wünsche, dass Gäste sich wohlfühlen und gerne wiederkommen. Nach diesen Kriterien werden die meisten Entscheidungen an den Türen getroffen, wie auch Frank Künster mit 30 Jahren Erfahrung an Berliner Club-Türen bestätigt. Sichtbare Gewaltbereitschaft ist das wichtigste No-go. Also etwa aggressives Verhalten, sei es auch nur spielerisch, noch in der Warteschlange, sollte vermieden werden – da sind sich die Fachleute Tammena und Schürks einig.

Wie wichtig ist das Outfit?

„Dass die Kleiderordnung im KitKatClub eine andere ist als in Clärchens Ballhaus, das dürften die meisten wissen“, erläutert Schürks. Sie sei natürlich zu beachten. Wenn man es dem Türsteher nicht allzu schwer mache, nachvollziehbaren Kriterien gemäß zu entscheiden, steige die Wahrscheinlichkeit, eingelassen zu werden. Und wenn nicht: Souveräne Menschen sind und bleiben freundlich. Schließlich kann man es ein zweites und auch ein drittes Mal versuchen, so lange, bis der Türsteher vor lauter Freundlichkeit einfach nicht anders kann, als Einlass zu gewähren. Natürlich nicht innerhalb einer Nacht, aber wer sich an drei Wochenenden hintereinander Mühe gibt, höflich und freundlich bleibt, sich dazu noch dem Kleidungsstil des Clubs anpasst, dem würde auch Frank Künster irgendwann die Chance auf Einlass kaum mehr verwehren wollen. Auch Marc Wohlrabe, Sprecher der Club Commission, empfiehlt diese Strategie seit Jahrzehnten. Schließlich sei selbst er, mittlerweile Organisator der internationalen „Stadt nach Acht“-Konferenz, die sich mit angesagten Themen im Nachtleben befasst, früher „mal nicht in den einen oder anderen Club reingekommen“.

Coach Anna Homann, studierte Erziehungswissenschaftlerin, systemischer Coach und kreative Prozessbegleiterin mit dem Schwerpunkt Achtsamkeit, empfiehlt weitere Strategien, auf Zurückweisung zu reagieren. Zum einen müsse sich der oder die Zurückgewiesene klar machen, dass die Angst vor Zurückweisung und der Wunsch zu gefallen und alles richtig zu machen, aus unserer Kindheit stammen. Denn: „Hier sind wir in vollkommener Abhängigkeit darauf angewiesen, dass unsere Eltern gut und richtig finden, was wir tun. Ablehnung bedeutet dann im Ernstfall kein Essen oder kein sicheres Zuhause.“ Auch wenn man als Erwachsener für sich selbst sorgt und ein Türsteher höchstens die Chance auf einen tollen DJ oder auf ein Wiedersehen mit dem Flirt vom letzten Wochenende vermasseln kann, reagieren die Abgewiesenen häufig sehr empfindlich, sensibel und hilflos.

Begegnung mit dem „inneren Kind“

Wer diese Zurückweisung und die zum Teil viel zu große Wut oder Trauer darüber besser verstehen und bewältigen will, könne sich, so Homann, in Kindheitserinnerungen und eventuelle Situationen von Tadel oder Kritik durch Eltern, Lehrer*innen oder Freund*innen begeben. In einem Coaching können Sorgen, Ängste und Verletzungen behandelt werden. Ein erfolgversprechendes Modell: sich ins „innere Kind“ zu versetzen.

Grob gehe es darum, sich in eine Situation in der Kindheit zurück zu begeben, sein eigenes Erwachsenen-Ich mitzunehmen und die Situation anders zu bewerten. Wenn eine Angst sei, allen auf die Nerven zu gehen und ein unauffälliger Wesenszug antrainiert wurde, könnte das an einer Tirade der gestressten Eltern liegen, die nach einem zehn Stunden Tag keine Lust hatten, Mensch-ärgere-dich-nicht zu spielen und genervt reagierten:„Warum bist du denn heute so anstrengend?“ Dass sich aus solch beiläufigen Sätzen oft jahrelange Verhaltensweisen bildeten, sei meistens weder uns noch unseren Eltern bewusst, erläutert Coach Homann. „Wenn wir jedoch aus unserem erwachsenen Wissen heraus unsere Eltern einfach als Menschen mit eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Problemen wahrnehmen und verstehen, können wir einige tief sitzende Glaubenssätze auflösen.“ Das sei zwar vereinfacht dargestellt, aber doch eine sehr wirkungsvolle Methode in Coaching, Therapie und Persönlichkeitsentwicklung. Wer sich aber eigentlich ganz gut fühlt, im Privat- und Berufsleben gut zurechtkommt und lediglich unter der Angst vor Club-Türstehern leidet, sollte sich, so Hypnotherapeut Tewes, klarmachen, dass selbst große, vermeintlich lebenslang begleitende Ängste wie zum Beispiel die vor Spinnen oft nur eine banale Ursache haben.

Zur Entwicklung einer Spinnenphobie genüge es, in der Kindheit eine Situation zu erleben, in der die Mutter aus Angst vor einer Spinne in der Küche auf dem Tisch steht und schreit. „Ein solches Szenario reicht bei einem kleinen Kind schon, um eine lebenslange Angst zu entwickeln“ erläutert Tewes. Das Unterbewusstsein merkt sich die Gefahrensituation, die die Mutter erlebte – wie bei einer Abweisung vor einer Clubtür. Und erzeugt eine Angstreaktion. Es sei das gleiche Prinzip, das Menschen nach einem Unfall das Autofahren erschwere.

Die Flucht zu Clubs mit laschen Türen

Tewes vermutet, dass Menschen, die sich vor Ablehnung fürchten, eher an lasche Türen gingen: Tresor und Golden Gate statt Berghain. Diese Reaktion sei ein Vermeidungsverhalten. Er selbst geht gerne aus und hat sich von dem einen Mal, als er im Berghain abgewiesen wurde, nicht irritieren lassen. „Natürlich sagt man sich dann selbst: Hey, die Tür gilt als die härteste der Welt, Tausende Menschen wollen da jedes Wochenende rein, jetzt hat es halt mal mich getroffen. Na und?“

Generell, betont Coach Anna Homann, sei es für diese Art von Souveränität und Selbstsicherheit essenziell, sich seine eigenen Stärken und Ressourcen regelmäßig bewusst zu machen. Coaching-Sessions könnten dabei hilfreich sein. Sich darauf zu konzentrieren, was im eigenen Leben richtig gut läuft, wofür man dankbar ist, wie man die letzte Krise gemeistert hat, könne dabei Wunder wirken. „Denn je sicherer wir mit uns selbst sind, desto weniger nehmen wir uns andere Meinungen zu Herzen. Wir verstehen, dass die allerwenigsten Reaktionen mit uns als Mensch zu tun haben.“ Dies sei sowieso ein Mantra, welches sie sich selbst täglich wieder ins Gedächtnis rufe: ‚Nichts persönlich nehmen!‘“ Die Zurückweisung eines Fremden habe zu einem sehr hohen Prozentsatz nichts mit uns zu tun.

In der Schlange am Samstagabend könne es hilfreich sein, ein wenig zu schauspielern, empfiehlt sie. „Fake it till you make it“ – denn selbst, wenn man innerlich unsicher und nervös ist, können eine selbstbewusste Körperhaltung und eine ruhige Atmung dazu führen, den Gegenüber von sich zu überzeugen. In der Schlange hilft, wie so oft, ein ruhiges, freundliches und offenes Auftreten, obwohl auch das beim falschen Outfit keine Garantie für den Abend im Lieblingsclub ist. Türsteher Frank Künster sieht das ebenso: Jemand, der seinen Blick sucht anstatt beschämt, ängstlich oder angetrunken auf den Boden oder benachbarte Frauen zu starren, wirke deutlich sympathischer und erhöhe seine Chance, in den Club zu kommen.

Doch selbst wenn man alles richtig macht, lieb dreinschaut, hübsch aussieht und das Outfit stimmt, kann es sein, dass der Türsteher an dem Abend keine Lust „auf deine Schuhe“ hatte, wie Coach Lisa Tammena sagt. So ähnlich wie bei Bernhard Tewes, dem volltätowierten Friedrichshainer und begeisterten Clubgänger, der einmal nicht ins Berghain kam. Tewes erklärt „Wenn ich so ganz genau wüsste, wie man da am Türsteher vorbeikommt, dann würde ich wahrscheinlich den Job wechseln und die heilige Rätsellösung mit einem kleinen Bauchladen vor dem Berghain verkaufen.“