Monsterfilm

Kong: Skull Island

Affige Action mit dem König der Gorillas – und beeindruckenden ­Effekten

ZITTY-Bewertung: 4/6

Diesmal ist es kein Filmteam, das auf die legendäre Pazifik-Insel Skull Island kommt, sondern eine Gruppe Forscher mit schwerbewaffneter Armee-Eskorte – angeblich, um das Eiland auszukundschaften. Doch der Expeditionsleiter (John Goodman) hat eigene Motive. Anders als im Originalfilm von 1933 ist der Gorilla schon im Prolog des Films zu sehen – ein Ungetüm mit rießigen Reißzähnen, im Vergleich dazu wirkt der Ur-Kong geradezu niedlich.

Kong, der King
Foto: Warner Brothers Entertainment

Gleich bei der Ankunft der Menschen zertrümmert Kong blindwütig ihre Hubschrauber, eine Zerstörungsorgie. Mit Ausnahme von Samuel L. Jackson als sturer Oberst, der mit Kong eine persönliche Vendetta austrägt, agieren die anderen prominenten Schauspieler wie Tom „Loki“ Hiddleston oder Oscar-Gewinnerin Brie Larson relativ ausstrahlungsarm, Larson hat kaum Sex-Appeal und erregt zwar Kongs Aufmerksamkeit, seine Libido eher weniger.

Wahrlich beeindruckend ist das Aufgebot schrecklicher Riesen-Monster, welche die Menschen bei ihrer Wanderung durch die Insel attackieren. Die stummen, bizarr bemalten Eingeborenen gewähren den Eindringlingen zeitweise Unterschlupf. Kong erweist sich als unverwüstlich, Gewehrkugeln jucken ihn nicht sonderlich. Action-Höhepunkt ist wieder mal Kongs Kampf mit einer scheußlichen, saurierartigen Bestie.  

USA 2017, 118 Min., R: Jordan Vogt-Roberts, D: Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, Brie Larson, John Goodman, John C. Reilly

Kong: Skull Island

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