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News 26/2019

Neues von der Art Berlin, der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst und neue Euro für das Berliner Atelierprogramm

Art Berlin: Köln steigt aus
Die Kölner Messe steigt bei der Art Berlin aus. „Bis auf Weiteres“ werde diese eingestellt, hieß es dazu. Die „Fair for Modern and Contemporary Art“ sei zu wenig wirtschaftlich und leide an Planungsunsicherheit, unter anderem, was den Standort Flughafen Tempelhof angeht.

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Art Berlin Fair 2018 – Tempelhofer Flughafen, Berlin. ©David von Becker


nGbK: Standort unsicher
Schlechte Nachrichten auch in Kreuzberg: Seit 1981 erhält die nGbK eine institutionelle Förderung der Lotto Stiftung Berlin, zuletzt in Höhe von 750.000 Euro pro Jahr. Dieses Provisorium sollte schon länger beendet und die nGbK in den Landehaushalt aufgenommen werden. Das hat für 2020 nicht geklappt, und die nGbK-Verantwortlichen wissen zurzeit nicht, ob sie den Betrieb in seiner jetzigen Form aufrecht halten können. Vor allem der Standort Marzahn-Hellersdorf sei gefährdet.

Mehr Geld für Räume
Gute Nachrichten dagegen für bildende Künstler*innen: Das Berliner Abgeordnetenhauses wird die Mittel für das Anmieten von Arbeitsräumen 2020 und 2021 um jeweils 1,5 Millionen Euro verstärken. Das Geld kommt zu den bereits vorgesehen Erhöhungen nochmal dazu – damit stehen 2020 2,1 Millionen und 2021 2,9 Millionen Euro mehr als 2019 zur Verfügung.