Museumsnacht

Lange Nacht der Museen 2017

20 Jahre Lange Nacht der Museen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Damals, 1997, waren es 17 Häuser, die sich für eine Nacht zusammen schlossen und ein gemeinsames Programm anboten.

Man konnte mit Shuttlebussen hin- und herfahren und Museen besuchen, die man schon lange nicht mehr oder noch nie betreten hatte. Die Idee hat sich durchgesetzt. Heute gibt es Lange Nächte in vielen Städten auch außerhalb Deutschlands, und neben Museen präsentieren sich in ähnlicher Form auch Industriestandorte, wissenschaftliche Einrichtungen und Künstlerateliers.

Quelle: Kulturprojekte Berlin GmbH, Foto: Sandra Ratkovic

Am 19. August werden 80 Museen ihre Türen bis in die späten Abendstunden öffnen, und insgesamt erwarten die Besucher 800 Events. Denn einfach nur die Sammlungen anschauen reicht bei einer Langen Nacht der Museen natürlich nicht: Führungen, Gespräche, Workshops, Konzerte und andere Aktionen runden das Programm ab. Das alles kann man mit nur einem Ticket erleben. Auf insgesamt sieben Routen fahren die Busse im Minutentakt, wobei die Haupttreffpunkte am Kulturforum/Potsdamer Platz und in Mitte an der Museumsinsel sind.

Das Motto im Jubiläumsjahr lautet „Made in Berlin“ und so stehen im Fokus berühmte Berliner Persönlichkeiten, Künstler, Modemacher und Erfindungen – von Karl Friedrich Schinkel bis Käthe Kollwitz, von Marlene Dietrich bis Uli Richter, von KPM bis Currywurst. Eine gute Gelegenheit für Begegnungen mit Berliner Ikonen.