Kinderfilm

Liliane Susewind – ­Ein tierisches Abenteuer

„Im Gesetz des Namens, wir verräubern die Haft!“ – „Liliane Susewind“ wartet mit manch drolliger Sprachverwirrung auf. Auch darüber hinaus weiß der Kinderfilm Klein und Groß zu unterhalten – mit der originellen Ausstattung, ausgeflippten Kostümen, einer tollen Besetzung mit ­Meret Becker, Christoph Maria Herbst, einer herrlich maliziösen Aylin ­Tezel und der famosen Malu Leicher in der ­Hauptrolle der elfjährigen Liliane.

Liliane Susewind
Liliane Susewind
Foto: Sony Pictures/Dreamtool Entertainment Wolfgang Ennenbach

Es gibt ­einen romantischen Zoo mit putzigen Tieren, vom Pinguin bis zum ­Elefantenbaby – und Lilianes Liebling, ihr Currywurst fressender und berlinernder, mit der ­Stimme von Bürger Lars Dietrich ausgestatteter Hund Bonsai.

Womit wir beim Clou des Films wären: Liliane kann mit Tieren sprechen. Leider bringt sie diese Fähigkeit öfters in Schwierigkeiten. So auch zu Beginn des Films, als Liliane ein ganzes Stadtfest im Chaos versinken lässt. Zur Strafe muss das Mädchen erneut mit ihren Eltern umziehen. Am neuen Ort soll nun Schluss sein mit der Mensch-Tier-Kommunikation. Als jedoch dem örtlichen Zoo allabendlich Insassen verlustig gehen, da kommt Liliane nicht umhin, noch mal ihre besondere ­Beziehung zu Tieren auszuspielen.

Zum Finale hin wird die positive Aussage des Films etwas überbetont: Dass Andersartigkeit nichts Schlechtes ist, das hat der gelungene Familienfilm da längst unterstrichen. 

D 2018, 98 Min., R: Joachim Masannek, D: Malu Leicher, Christoph Maria Herbst, Tom Beck, Aylin Tezel, Meret Becker

Liliane Susewind – Ein tierisches Abenteuer

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