Tragikomödie

Madame

Bonjour extravangance! Madame (Toni Collette) weiß stets genau, wer sie ist. Vor allem aber, wer in den Genuss ­ihrer ­geschätzten Anwesenheit bei ihren regel­mäßigen Dinner Partys kommen darf. Durch die Unglückszahl 13 sieht sie sich jedoch gezwungen, ihre Bedienstete ­(Rossy de Palma) für einen Abend in den Kreis ihrer besten Gesellschaft aufzunehmen. Doch die temperamentvolle spanische Haushälterin kann sich nur schwer mit ihrer ungewohnten Rolle als feine Lady arrangieren und krempelt die versteifte Welt der Schönen und Reichen an diesem Abend um. Als einer der Gäste von der unbefangenen Art der außergewöhn­lichen Dame mit Schuhgröße 42 angezogen wird, plagen die Hausherrin Selbstzweifel.

Madame
Studiocanal

Amanda Sthers bringt uns die zeitlose Thematik der Liebe, die versucht, sich über Gesellschaftsschichten hinweg aufzubauen, ebenso näher wie die Macht des Geldes und die Bedeutung der Selbst­bestimmung.

In vielen bunten Bildern treffen Pariser Leichtigkeit und französische Selbstironie auf das US-amerikanische ­Überkandidelte. Und wenn die internationale Schickeria im Beisein einer verkleideten Haushälterin aufeinandertrifft, sind Fauxpas garantiert. Das offene Ende des Films lässt uns mit einem verdutzten Lächeln im Gesicht den Kinosaal verlassen. 

F 2017, 91 Min., R: Amanda Sthers, D: Toni Collette, Rossy de Palma, Harvey Keitel

Madame (2017)

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