Actionfilm

Mission: Impossible – Fallout

Beste Unterhaltung Marke Cruise

Foto: Paramount Pictures

Ethan Hunt hat es vergeigt: Eigentlich sollte er einer terroristischen Gruppe in Berlin drei atomare Zünder abkaufen, bei der Übergabe gerät sein Teammitglied Luther in tödliche Gefahr. Ethan muss sich entscheiden: Plutonium oder Luther. Er rettet den Mann, doch jetzt steht er in der Kritik von Erica Sloan (Angela Bassett), der neuen CIA-Chefin. Die stellt ihm den Agenten Walker (Henry Cavill) an die ­Seite. Dann taucht auch noch eine alte Bekannte, die MI6-Agentin Ilsa Faust, auf und Ethan merkt: Diesmal ist seine unmögliche Mission eine persönliche.

Es gibt gleich mehrere Gründe, den ­neuen „Mission: Impossible“-Film zu mögen. ­Natürlich sind die Verfolgungsjagden durch Paris und der Hubschrauber-Stunt gegen Ende atemberaubend. Die 3D-Effekte sind mit Abstand die besten, die man seit langem bewundern konnte.
Dazu kommen aber auch jede Menge Anspielungen auf die früheren Teile: Ilsa und den Schurken Lane (Sean Harris) ­kennen wir noch aus „Rogue Nation“, die mörde­rischen Geschwister sind die Kinder von Hunts Erzfeindin Max aus Teil 1, die Free-Climbing-Szene ein Zitat aus John Woos zweiten Teil. Und dann taucht auch noch Julia wieder auf, Hunts Ex-Frau. ­Zugegeben: Blockbuster-Franchise-Filme sind nicht jedermanns Sache, aber wenn sie 2018 nur einen davon sehen wollen: Der hier sollte es sein.

„Mission: Impossible – Fallout“, USA 2018, 147 Min, R: Christopher McQuarrie, D: Tom Cruise, Rebecca Ferguson, Simon Pegg, Ving Rhames, Start: 2.8.