Kinderfilm

Pettersson und Findus – Findus zieht um

Eine Matratze mit stabiler Federung ist etwas Tolles – nicht nur, um nachts gut darauf zu schlafen, sondern mehr noch: um zuvor darauf zu hüpfen. Das jedenfalls findet der junge Kater Findus. Sein Herrchen Pettersson allerdings hindert das Gehüpfe und Gequietsche am Einschlafen. Die Lösung: ein nicht benutztes Klohäuschen wird im Hof aufgestellt und zu Findus’ Hüpfburg umgebaut. Die eigenen vier Wände (und mag der Platz dazwischen noch so eng sein) üben jedoch eine so große Anziehungskraft auf Findus aus, dass er beschließt, ganz im Klohaus einzuziehen – was wiederum Pettersson das Alleinsein schmerzhaft spüren lässt. Ob da ein Ausflug an den See reicht, um Findus’ neueste Erfindung, eine Flitzebogen-Angel, auszuprobieren, und damit zugleich die alte Verbundenheit wiederherzustellen?

Petterson und Findus
Petterson iund Findus
Foto: Willi Weber Fotografie

Der mittlerweile dritte Realfilm mit computeranimierten Tieren um den übermütigen kleinen Kater Findus und seinen zweibeinigen Freund Pettersson (Stefan Kurt) ist erneut ein schönes Beispiel für familiengerechtes Kino, für Kinder gleichermaßen wie für Eltern, die ihnen die „Pettersson & Findus“-Bücher von Sven Nordquist vorgelesen haben – oder einfach für alle, die kleine freche Katzen lieben. Sehr schön zudem: der Detailreichtum, etwa in den immer wieder eingestreuten kleinen Episoden mit den anderen Bewohnern des Bauerhofes, den Hühnern und den winzigen Mucklas. Frank Arnold

Pettersson und Findus – Findus zieht um D 2018, 81 Min., R: Ali Samadi Ahadi, D: Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht, Max Herbrechter, Start: 13.9.

Infos und Termine

Pettersson und Findus: Findus zieht um

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