Berlin

Rausch frei!

Die Legalisierung von Cannabis läuft. Patienten, die in aller Öffentlichkeit kiffen dürfen, sind keine Ausnahme mehr. Und bald soll das Gras sogar in Deutschland produziert werden, völlig legal. Wie wird sich der Markt verändern?

Noch ein Provisorium – und noch illegal: ein privater Anbau in Berlin
Foto: Lena Gannsmann

Diese Konferenz ist ein etwas absurder Kiffertreff. Die meisten Sprecher und Gäste tragen Jackett, nur zwei aus rund 150 Besuchern Dreadlocks. Viele haben einen Doktortitel. Sie fordern keine Legalisierung, sondern eine Regulierung. Und das Härteste: Die Einführungsveranstaltung beginnt und endet jeweils zwei Minuten nach dem gesetzten Termin.

Das sind auf jeden Fall nicht die exzentrischen und bunten Cannabisaktivisten, die man von der Hanfparade kennt. „Vergesst, was ihr gedacht habt, wie die Legalisierungsbewegung aussieht!“, ruft Eröffnungsredner Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband.

Doch dann, kurz vor Ende der Eröffnungsrunde, dreht sich einer der Gäste in der vierten Reihe völlig offen einen Joint. Nach der Eröffnungsveranstaltung drängt ein breiter Strom Teilnehmer auf die Raucherterrasse.

Jeder zweite zündet einen Joint an, einer eine langstielige Pfeife, einige e-zigarettenförmige Vaporizer werden ausgepackt, einer klappt einen Werkzeugkoffer auf, der sein hochkomplexes Verdampfungsgerät für besonders wirkstoffreine Cannabisextrakte enthält. Neben Andreas Müller, Jugendrichter, stehen zwei Anzugträger, beide mit einem Joint in der Hand, einer zeigt dem anderen sein neuestes Qualitätshaschisch.

Die Terrasse ist bald so voll, dass auch im Vorraum geraucht und gedampft wird. Die Räume, in denen der Kongress stattfindet, gehören zum Wyndham Garden Berlin Mitte, einem Vier-Sterne-Hotel. Ein gediegener Ort für seriöse Veranstaltungen. Eine der Angestellten versucht im Vorraum Ordnung zu schaffen. Sie schickt alle Raucher und Dampfer vor die Tür und bemängelt, dass es nach Cannabis riecht. Ein Mitarbeiter des Veranstalters sagt: „Ich kann hier niemandem seine Medizin wegnehmen.“ „An so etwas wird sich Deutschland gewöhnen müssen“, fügt eine ältere Dame hinzu.

Für die deutschen Legalisierer sieht es zur Zeit überraschend gut aus. Seit März gibt es in Deutschland ein Gesetz zur Versorgung von Kranken mit Cannabis. Sie bekommen ihre Medizin von Ärzten verschrieben und von den Kassen bezahlt. Kiffen auf Rezept: So gut hatten es deutsche Konsumenten noch nie. Und es geht weiter: Zwei Parteien im Bundestag, Grüne und FDP, haben sich die Freigabe von Cannabis als Genußmittel ins Programm geschrieben. Sie trugen das Thema auch in die gerade gescheiterten Sondierungen für eine Jamaika-Koalition.

Wie auch immer die Suche nach einer Bundesregierung weitergeht: Gerade läuft eine Onlinepetition für die Legalisierung von Cannabis, das Quorum von 50.000 Stimmen ist bereits erreicht, der Petitionsausschuss des Bundestages wird darüber beraten müssen. Die Cannabisfrage wird von Beginn an auf der Agenda der nächsten Bundesregierung stehen.

Bei der Regierung im Land Berlin tut sie das bereits. Sie will eine Akzeptierende Drogenpolitik – und zum Beispiel einen Modellversuch zum staatlichen Cannabishandel starten. Berlin hat besonders viel Bedarf an einer Änderung: Der Görlitzer Park liegt als Brennpunkt der Prohibitionsproblematik im deutschlandweiten Fokus, selbst in die US-Presse hat es das Phänomen des offenen Handels und der immer nachrückenden Dealer schon geschafft. Berlin hat zu wenig Polizisten und gleichzeitig mit den Partytouristen enorm viele Besucher, die Gras rauchen.

Eine weitergehende Entkriminalisierung würde viel Druck aus der Situation nehmen. Die Politiker von R2G haben das weitgehend eingesehen und sich den Aufbau eines Modellversuchs zur staatlich kontrollierten Cannabisabgabe an Genusskonsumenten in den Koalitionsvertrag geschrieben. Dass sie in Richtung Liberalisierung wollen, zeigt auch ihr erster Vorstoß im Thema Drogenpolitik: Im Görlitzer Park muss der Besitz von bis zu 15 Gramm Cannabis künftig nicht mehr verfolgt werden.

Cannabis ist im Kommen. In den USA ist es bereits selbstverständlich, dass sich Millionen in der Öffentlichkeit Joints drehen. Und auch in Deutschland gibt es schon rund 10.000 Patienten, die kiffen dürfen, wo immer es der Nichtraucherschutz erlaubt.

Cannabis – Abbildung ähnlich
Foto: Lena Gannsmann

In der Runde um den Jugendrichter wird gescherzt, dass, sollte Jamaika mit der Legalisierung nicht weiter kommen, sich vermutlich Millionen Menschen eine medizinische Ausnahmegenehmigung holen, das käme dann aufs selbe heraus. In Kanada und den USA zumindest war die immense Ausweitung der medizinischen Nutzung der Anfang vom Ende des Cannabisverbots. Die Gras-Aktivisten mischen jetzt im Jackett und auf Augenhöhe mit. Politiker von SPD, Grüne, Linke und FDP sind darunter und auch Polizisten, Ärzte, Apotheker, Suchthelfer und ein Pfarrer treten auf dem Legalisierungskongress auf. Der Pfarrer sagt: „Wir brauchen Drogenfreiheit. Im Sinne von: Religionsfreiheit.“

Deutschland auf Legalisierungskurs. So bald wie möglich sollen die ersten 6.000 Kilo medizinisches Cannabis auf deutschem Boden angebaut werden, die Ausschreibung der zweiten Runde wird bereits vorbereitet, der Bund hat dafür extra eine Cannabisagentur gegründet.

Die sechs Tonnen werden vermutlich nicht lange reichen. Die Menge der Cannabispatienten hat sich seit März verzehnfacht, Apothekengras ist derzeit regelmäßig ausverkauft. Ein Kriminalpolizist schätzt auf dem Kongress, dass mit den sechs Tonnen Deutschlands Gesamtkonsum gerade einmal zwei Tage lang gedeckt sei.

Die Legalisierer von heute wollen nicht freies Gras für jedermann, sondern Fachgeschäfte, die mit Beipackzetteln, sauberen Produkten, und im Rahmen des Jugendschutzes arbeiten. Sie wollen den Cannabismarkt regulieren, ihn so vielleicht eher eindämmen als mit dem gescheiterten Drogenkrieg, zumindest aber der Organisierten Kriminalität Gewinne entziehen und dem Staat in Form von Cannabissteuern zukommen lassen. Man könnte meinen: Die Legalisierungsbewegung ist erwachsen geworden.

Der Deutsche Hanfverband, der den Kongress organisiert, ist in den letzten 15 Jahren von einem Schreibtisch in der Redaktion des „Hanf Journals“ zu einem Neun-Personen-Unternehmen geworden. Die professionelle Vertretung der Kiffer spiegelt die neue Kifferszene: eine Industrie mit Verflechtungen in die Politik.

Das Labor an einem geheimen Ort

In der Wohnung von Ralf herrscht Dschungelklima. Es ist heiß und feucht, obwohl das Fenster offensteht, die Luftfilteranlagen brummen. Der Mitte-30-Jährige lebt in einer kleinen Einzimmerwohnung, beinah die Hälfte des wenigen Platzes belegt eine illegale Farm. Das einzige Regal ist voller Cannabisanbau-Literatur, darüber steht eine Reihe Wasserpfeifen. Öffnet Ralf einen von zwei planenumhüllten Schränken oder den 6-Quadratmeter-Raum, den er in sein Schlaf- und Wohnzimmer getischlert hat, knallt ihm gleißend helles Licht entgegen. Und ein massiver süßlich-würziger Geruch. Drinnen ist alles voller Grün. Wie im Dschungel eben. Die Pflanzen in dem Raum stehen unter schweren Blüten. Sie sind so gut wie reif. In wenigen Wochen werden sie verteilt über ganz Berlin in Rauch aufgehen. „Das ist Amnesia, eine Rarität aus dem 90ern. Ich mache was einzigartiges, nicht kommerzielle Scheiße“, sagt Ralf. Er wohnt mit 70 Pflanzen zusammen. Will man an einem der Schränke vorbei in die Küche gehen, muss man sich seitwärts drehen.

Abcann, ein kanadischer Produzent, wartet auf den deutschen Markt
Foto: Abcann

Ralf opfert den Pflanzen Platz und Unmengen Zeit. Cannabis ist sein Leben. Er raucht bis zu 140 Gramm davon im Monat. Er raucht und verkauft nebenher auch noch weitere Cannabis- und Haschischsorten, die er von anderen Growern oder aus dem Import bezieht. Für den Besuch gibt es keine Adresse, aber konkrete Anweisungen: S-Bahn in Richtung eines Stadtteils, drei Stationen vorher Bescheid sagen. Dann abgeholt werden und zur Wohnung geführt. Ralf opfert seinen Pflanzen noch etwas viel wertvolleres als Raum und Zeit: Die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Ralf muss immer fürchten, dass er auffliegt. Ein Wasserschaden, eine kritische Nachfrage zur Stromrechnung – es kann schnell gehen. „Die Angst macht einen fertig“, sagt er.

Hoffen auf die Lizenz zur Megafarm

Unter anderem deshalb ist Ralf für manche Menschen eine Art Held. Denn er riskiert mindestens eine Vorstrafe dafür, dass sie ihr Genussmittel in hoher Bio-Qualität direkt vom Erzeuger beziehen können. Unter den Kunden von Ralf sind auch Menschen, die mit Cannabis verschiedene Leiden behandeln. Wenn die Apotheken mal wieder in Versorgungsschwierigkeiten stecken, kommen sie zu ihm. Rezepte nimmt er nicht an. Darf er nicht, wird er nie dürfen. Ab 2019 wird in Deutschland unter staatlicher Aufsicht Cannabis für den medizinischen Gebrauch angebaut. Doch die Ansprüche an Standardisierung und Rückstandsfreiheit des Materials kann Ralf nicht erfüllen. Auf diesem Gebiet sind bereits einige hochspezialisierte Firmen aktiv.

Derzeit wird das medizinische Cannabis für Deutschland noch aus den Niederlanden und Kanada importiert. Abcann, der deutsche Ableger eines kanadischen Produzenten, mit Sitz in Berlin, hat sich gerade auf die Produktion der ersten staatlich lizensierten deutschen 6 Tonnen Gras beworben. Die Firma wurde von der Cannabisagentur von der ersten Runde ausgeschlossen, hofft jedoch auf die nächsten Vergabeverfahren.

Eine 10.000-Quadratmeter-Halle in der Lausitz will sie zur Megafarm machen. Mit Luftschleusen und Wasserfiltern, regelmäßiger Dekontamination, computergesteuerter Kontrolle von Licht, Luftdruck, -feuchtigkeit und -zusammensetzung, Dünger und Gießwasser. Die Pflanzen wachsen nicht aus Samen sondern aus Gewebekulturen. Der Cannabisanbau ist eine Hightech-Industrie. Die Firma Abcann beteiligt sich an einem Nasa-Programm, das für die Mars-Besiedelung den Anbau von Nutzpflanzen im Weltraum erforscht. „Wir können in unseren Kammern jedes erdenkliche Klima der Welt simulieren. Die Pflanze kann durch die Umweltbedingungen in den Zustand gebracht werden, dass sie glaubt, sie steht auf dem Himalaya oder, dass sie glaubt, sie steht am Indischen Ozean“, sagt John Hoff, zur Zeit des Interviews Geschäftsführer von Abcann Deutschland, inzwischen wegen Umstrukturierungen im Unternehmen abgesetzt. Das High-End-Gras in Apothekenqualität hat seinen Preis. 25 Euro zahlt man für derart produzierte Ware aus Kanada derzeit. Ralf nimmt für sein Amnesia zehn Euro pro Gramm.

Ein Koffer in Berlin: Kiffen ist für manche kompliziertes Handwerk
Foto: Martin Schwarzbeck

John Hoff ist selbst Cannabispatient und bekommt sein Gras aus der Apotheke. Diagnose: ADHS. Für die Arbeit als Grasanbau-Geschäftsführer hat er eine Consulting-Firma verlassen. „Als ich gemerkt habe, dass es legale Jobs in der Cannabisindustrie gibt, habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht.“

Obwohl Menschen nur zur Ernte oder zum Hochbinden wildwüchsiger Pflanzenteile die Kammern betreten müssen, rechnet John Hoff damit, bei Vollauslastung der Fabrik bis zu 300 Arbeitsplätze zu schaffen, unter anderem für Biologen, Chemiker, Informatiker und Pharmazeuten. Ralf könnte hier, trotz all seines Spezialwissens, höchstens bei der Ernte assistieren.

Ralf hat gerade auch Trihpse zuhause, fliegende Insekten, die die Pflanzen aussaugen. „Die sind durchs Fenster gekommen, aber wenn ich das zumache, ersticke ich hier drin“, sagt er. In den Farmen von Abcann sind Schädlinge völlig unbekannt. Die Kabinen sind hermetisch abgeriegelt.

Anders als Abcann arbeitet Ralf auch mit Samen, er braucht kein standardisiertes Gras. Er experimentiert gern mit Kreuzungen. „Saurer Honecker“ hat er eine getauft. „Wenn ich eine Lavender habe, dann soll die auch nach Lavendel riechen“, sagt er. Also zieht er zehn Pflanzen und wählt die mit dem intensivsten Lavendelgeruch als Mutter seiner künftigen Zucht.

Dem Hanfverband zufolge wird Berlins Cannabis zum guten Teil unter Kunstlicht in der Stadt und im Umland produziert, der Rest kommt aus Gewächshäusern in zum Beispiel Spanien. „Da ist das Lohnniveau niedrig, es gibt unendlich viele Arbeitslose und Cannabisprodukte sind so gut wie legal“, sagt Florian Rister vom DHV.

Auch eine Utopie für Berlin? Eine High-Tech-Farm von Abcann
Foto: Abcann

Man muss sich die hunderten, wenn nicht tausenden Cannabisproduzenten, die derzeit in Berlin und Brandenburg arbeiten, wie in einer Pyramide vorstellen. An der Basis pflanzt ein Heer von Nutzern einige Pflanzen unter einer einzelnen Lampe an, in einem Schrank zum Beispiel.

Darüber, schon etwas schlanker besetzt, ist die Fraktion derer, die wie Ralf so viel Platz wie möglich den Pflanzen widmen, vielleicht sogar noch weitere Wohnungen oder Gewerbeflächen dafür anmieten. Dann gibt es noch die, die es in Hallen tun. Die Berliner Polizei entdeckte 2016 64 Plantagen, 50 mit bis zu 100 Pflanzen, 14 mit bis zu 1.000. Kürzlich wurde eine Bande hochgenommen, die in Britz, Wannsee und Schöneberg insgesamt 2.600 Pflanzen hütete.

Und ganz an der Spitze der Pyramide stehen die legalen Hightechfabriken, wie sie Abcann in Kanada betreibt, und die ab 2019 auch in Deutschland produzieren sollen. Und deren perfekt standardisiertes Gras ist erst der Anfang. „Wie die meisten in der Branche wissen, sind die Cannabisblüten nur eine Übergangsphase, wir entwickeln gerade verarbeitete Cannabismedizin, also Tropfen, Tabletten, Cremes, Sprays verschiedener Art“, sagt John Hoff von Abcann. Das hat mit dem einst auch in Deutschland beheimateten Unkraut, das Großväter gern in der Pfeife rauchten, nichts mehr zu tun. Aber es geht noch einen Schritt abstrakter. Pharmakonzerne tüfteln weltweit an patentierbaren Mixturen verschiedener synthetischer Cannabinoide und Terpene, also chemischer Nachbauten der Stoffe, die es auch in der Pflanze gibt. „Neben THC und CBD, auch CBG und CBE, das ist ein Orchesterspiel der Wirkstoffe“, sagt Abcann-­Geschäftsführer Hoff, der deshalb auf die Pflanze setzte.

Bis zu 90 Prozent THC

Auf dem Arzneimittelmarkt geht es fast ausschließlich um die ideale und dann weitmöglichst standardisierte Wirkstoffkombination. Geruch und Aussehen der Blüten? Nebensache. Auf dem Genußmittelmarkt ist größtmögliche Attraktivität weit wichtiger. Allerdings geht es auch hier oft um möglichst hohe Werte des Hauptwirkstoffs THC. Erst wurde das Cannabis darauf hingezüchtet, jetzt ist ein neuer Trend das Verdampfen von hochkonzentriertem Cannabisextrakt mit bis zu 90 Prozent THC, genannt Dabben. Werden die Drogen immer stärker, je legaler sie sind?

Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband sagt: „Beim Dabben hat man fast keinen Rauch mehr, weil 80 Prozent THC drin sind, und das ist gesundheitsfördernd, andererseits muss man damit umgehen lernen. Ich setze da auf die Erziehung der Menschen.“ Ein wichtiger Faktor sei der Beipackzettel. Wurth kennt auch jede Menge Leute, die sagen würden, viel von dem Gras, das sie jetzt auf dem Markt kriegen, sei ihnen eigentlich zu stark. Mache Herzrasen oder zu verpeilt. „Die würden im Fachgeschäft eher zu milderen Sorten greifen.“

Auf dem Weg in die Professionalisierung: der Deutsche Hanfverband
Foto: Martin Schwarzbeck

Eine Liberalisierung als Genussmittel, so eines der am weitesten verbreiteteten Argumente dafür, würde die Polizei massiv entlasten. 185.000 Ermittlungsverfahren gab es in Deutschland 2016, so viele wie noch nie.

Mehrere deutsche Städte planen Modellversuche mit staatlichem Cannabishandel: Berlin, Bremen, Düsseldorf und Münster. Und es gäbe auch eine Lösung, die zwischen dem Verbot und dem freien Handel im Cannabisshop liegt. Schon die Erlaubnis zum Anbau einer Pflanze pro Person würde zusammengelegt eine Farm ermöglichen, die ihre Mitglieder versorgt. In Spanien gibt es solche Clubs zum Beispiel schon längst. Doch für die Teilnehmer des Kiff-Kongresses in Berlin bleiben sie zunächst ein Traum. Nach zwei Tagen, 19 Programmpunkten und vermutlich hunderten Joints geht die Veranstaltung zu Ende. Die ganz besonderen Gäste verlassen das 4-Sterne-Haus. Die Angestellte, die vorher ohne großen Erfolg das Vorzimmer der Raucherterrasse gegen die Cannabisschwaden verteidigt hatte, reißt erst einmal die Fenster auf.

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