Berlin

Retro-Diven und neue Wunder-Frolleins aus Berlin

Vivian van der Spree

„Zurück in Berlin“ heißt ihr neues Album, Vivian van der Spree nennt sie sich selbst. Ihre Jazz-Pop-Songs sind musikalisch geschmackvoll, suchen textlich aber solch eine Nähe zum Schlager, dass sie auch trotz Augen­zwinkern ganz zu Hause sind im guten alten Buletten-Berlin. „Diese Laube“, singt Vivian van der Spree, „ist alles, was ich will.“
www.vivianvanderspree.de

Betty Dittrich

So knapp hat noch niemand das Berliner Problem zusammen­gefasst: „Überall Oma-Brillen und Partypillen und Hipster-Scheiße“, singt Betty Dittrich über ihre Wahlheimat. Vor allem aber kokettiert die gebürtige Schwedin mit dem lokalen Freche-Gören-­Klischee, huldigt „Sophie Marceau“ und empfiehlt dann doch: „Komm nach Paris“. Mittlerweile nennt sie sich Emma Elisabeth.
Emma Elisabeth

Louise Gold

Die Instrumente, mit denen Louise Gold und das Quarz Orchestra ihre Songs vortragen, müssen aus den 50er- und 60-Jahren stammen. Die Frisuren der Sängerin, die in Potsdam aufgewachsen ist, sind sogar noch älter. So wie die Musik, denn mit viel Liebe zum Detail und ohne jede Ironie wird das Swing-Zeitalter restauriert.
www.goldquarz.com

Iris Romen

Ihr Album hat Iris Romen „Vintage Gal“ genannt. Nicht umsonst: Die seit 2004 in Berlin lebende Niederländerin sieht nicht nur aus, als wäre sie einer französischen Sommerkomödie entsprungen, das „Secondhand-Mädchen“ hat ihre Songs zwischen Americana und Eisler auch komplett mit Equipment aus den 60er-Jahren eingespielt.
www.irisromen.com