Der Test

Rodeln auf dem Potsdamer Platz

Foto: Privat

Was ist das?

Eine Gummireifen-Rutsche. 14 Meter hoch, 70 Meter lang. Also so etwas wie der Idiotenhügel unter den Rodelbahnen. Und dann gibt es als Rutschfläche nichtmal Schnee, sondern nur weiße Plastikmatten.

Wie war’s?

Die Aussicht vom Rutschenhügel in der Abendsonne ist recht imposant – Auge in Auge mit DB-Tower und Co, der „Skyline vom Potsdamer Platz“, so der Rutschassistent. Dann schleudert er den Reifen samt Tester mit Schwung auf die Bahn. 25 bis 30 Stundenkilometer kann man laut Betreiber je nach Wetter auf der Piste erreichen – feucht und kalt heißt: schnell. Beim Test ist es trocken, aber kalt (4 Grad). Es rutscht sich recht rasant. Nach circa zehn Runden um die eigene Achse lande ich mit Schmackes in der gepolsterten Bande hinter dem Auslauf. Beim Aufstehen ist mir ein bisschen schwindelig. Noch eine Runde!

Bäuchlings, im Stehen oder ähnliche Experimente sind verboten, was gehen würde, ist: in zwei Reifen nebeneinander rodeln. Dafür fehlt allerdings ein Co-Tester. Also soll der Rutschenschubser mal erklären, was hier sonst noch möglich ist. „Das ist die Angstfahrt“ sagt er und schickt mich mit dem Kopf zuerst, also rückwärts, den Hang herunter. Aber das ist eigentlich ziemlich lahm. Bei Besuch also immer auf Wirbeln bestehen

Wie geht’s weiter?

Die Rodelbahn auf dem Potsdamer Platz funktioniert inzwischen das dritte Jahr ohne Schnee. Das Rodelfeeling ist dadurch etwas beeinträchtigt, aber dafür freut sich die Umwelt. Kann man also durchaus mal machen. Die Rutsche steht noch bis zum 5. Januar.

Winterwelt Potsdamer Platz, Mitte, eine Fahrt 1,50 Euro,
vier Fahrten 5 Euro, zehn Fahrten 10 Euro

Ganz Nett
Overall
2.7
  • Adrenalin
  • Spass
  • Preis