Tag der freien Schulen

Schule anders denken

Alternative Schulen erleben einen Boom, die Plätze sind rar. Wer sein Kind nächstes Jahr an einer freien Schule unterbringen will, sollte jetzt schon auf die Suche gehen. Und gerade in Berlin gibt es viele interessante Schultypen

Anfang September ging für exakt 441.330 Berliner Schülerinnen und Schüler von der ersten Klasse bis zum Abiturjahrgang die Schule (wieder) los. So auch für vier der Kinder von Ilona Lentz, die die fünfte, siebte, zehnte und zwölfte Klasse der Freien Waldorfschule Kreuzberg besuchen. „Ich war selbst Waldorfschülerin“, sagt Lentz, die aus Süddeutschland stammt, seit vielen Jahren aber unweit der Schule lebt. Als ihre älteste Tochter in das schulpflichtige Alter kam, sprach sie auch mit Freunden und Bekannten über die Berliner Bildungslandschaft. „Es war sehr erstaunlich, dass kaum einer von ihnen gute Erinnerungen an die Schule hat“, erzählt Lentz. „Ich hingegen bin immer gerne zur Schule gegangen. Dadurch fiel es uns nicht schwer, eine Entscheidung zu treffen.“

So wie Ilona Lentz entschließen sich immer mehr Eltern, ihre Kinder auf eine freie Schule und nicht auf eine staatliche Einrichtung zu schicken. Über 27.000 Kinder und Jugendliche besuchen derzeit eine allgemeinbildende Schule in freier Trägerschaft, die katholisch oder evangelisch geprägt ist, zum Verbund der Waldorfschulen gehört, nach Montessori-Pädagogik unterrichtet, aus einem Wunsch nach einer bilingualen Schule oder aus einer Eltern­initiative hervorgegangen ist.

Foto: Nailia Schwarz / Photocase

Und es wären noch viel mehr, wäre der Weg zur Schulgründung nicht so bürokratisch. „Gerade Elterninitiativen wird es sehr schwer gemacht, eine neue Schule mit einem bestimmten Schwerpunkt zu gründen, da es doch großer Geduld, jeder Menge Knowhow und einer sicheren Finanzierung bedarf“, sagt Andreas Wegener, Vorsitzender des Berliner Privatschulverbandes (VDP) und Geschäftsführer der Privaten Kant-Schule. Deshalb konnten zum neuen Schuljahr nur zwei neue Lehranstalten ihre Pforten öffnen: die Naturschule am Brosepark in Pankow und die multilinguale Apego-Schule mit Lateinamerika-Schwerpunkt in Reinickendorf. Viele Eltern gingen jedoch mit dem Wunsch, ihre Kinder an einer privaten Einrichtung zu sehen, leer aus. Doch warum erleben die Berliner Privatschulen überhaupt diesen neuerlichen Boom?
Ilona Lentz schaute sich damals einige staatliche Schulen an. „Die Atmosphäre, die mir entgegenschlug, war, nun ja, merkwürdig“, sagt sie. Das bekannte Bild: marode Schulbauten, sanierungsbedürftige Turnhallen, heruntergekommene Sanitäranlagen, unmotivierte Lehrer, überforderte Schulleiter und im schlimmsten Fall Gewalt unter den Schülern. „Bei der Kreuzberger Waldorfschule hat der erste Eindruck hingegen gestimmt. Die Schule ist mit Liebe gestaltet, die Lehrer sind engagiert und das Klassenklima ist sympathisch“, sagt Lentz.

Doch auch die privaten Schulen leiden unter dem aktuellen Lehrermangel. „Durch die Gehaltserhöhungen für Lehrkräfte an staatlichen Schulen sind Lehrkräfte aus freien Schulen durchaus zu staatlichen Schulen gewechselt“, sagt Wegener. „Aber für Lehrkräfte an freien Schulen sind ein gutes Schulklima, Freiheit in der Gestaltung, die meist kurzen Entscheidungswege sowie der gute Kontakt zu Eltern und Schülern sehr oft entscheidender.“

Dennoch werden Schulen in freier Trägerschaft nicht von allen gerne gesehen. „Es gibt in der Tat in einzelnen Bezirken die Haltung, Schulen in freier Trägerschaft seien keine Bereicherung“, sagt Wegener. In Ungnade ist etwa das Kreativitätsgymnasium gefallen, das sein Lichtenberger Stammhaus an den Senat abtreten musste, der durch die steigenden Schülerzahlen gezwungen ist, einst geschlossene Institutionen wieder alltagstauglich zu machen.

Eine weitere Baustelle ist die Finanzierung. Privatschulen verlangen allesamt ein Schulgeld. Das können weniger als 100 Euro pro Monat sein. An manchen Einrichtungen werden aber mit Monatszahlungen, einmaligen Gebühren, Materialgeld und Schulkleidung schnell mehrere hundert Euro daraus. Durch diese Tatsache sehen sich freie Schulen des Öfteren dem Vorwurf ausgesetzt, sie seien elitär. Dabei bemühen sich viele freie Schulen um eine soziale Mischung, indem sie Stipendien vergeben, einkommensstärkere zugunsten von einkommensschwächeren Eltern zur Kasse bitten oder mit Hilfe von Förderern auch Geflüchtete in ihr Haus aufnehmen. „Zum neuen Schuljahr können wir 14 muslimische Schüler in unsere Regelklassen integrieren, die überhaupt kein Schulgeld aufbringen können“, sagt Pater Tobias Zimmermann vom katholischen Canisius Kolleg.

Dass überhaupt Schulgeld erhoben werden muss, liegt daran, dass der Senat die freien Schulen nur teilfinanziert, indem er 93 Prozent der Personalkosten trägt, die Betriebskostenübernahme aber verweigert. Mit dem vom rot-rot-grünen Senat lancierten Vollkostenmodell, das in den letzten Verhandlungszügen steckt, soll sich das ändern. „Wir gehen davon aus, dass es am Ende eine faire, verlässlichere, angemessene und dynamische Lösung geben wird“, sagt Andreas Wegener. Dann dürften auch mehr Elterninitiativen erfolgreich verlaufen und weitere freie Schulen entstehen, die den Markt bereichern und eine Alternative zu den staatlichen Modellen darstellen. „Es wäre wunderbar, wenn es selbstverständlich wäre, dass Schulen von staatlichen wie von freien Trägern gleichwertig behandelt würden“, sagt Wegener.


Die alternativen Schulmodelle

Die Ordensschule

Im Gegensatz zu den übrigen sieben katholischen Schulen in Berlin und Brandenburg, an denen 4.100 Schüler aufs Abi­tur hinarbeiten, wird das Canisius Kolleg vom Jesuitenorden betrieben. Derzeit ist Pater Tobias Zimmermann Rektor über 820 Schüler, die aus 31 Ländern stammen und für die Religionsunterricht obligatorisch ist. Sein Vorgänger Klaus Mertens war derjenige, der den Missbrauchsskandal während der 80er-Jahre öffentlich machte. Erst im April wurde ein kirchenrechtliches Verfahren gegen den Hauptangeklagten eingeleitet. Dem Ruf der Schule, die 1925 gegründet wurde, hat das wenig geschadet: Die Bewerberzahlen sind hoch. Bei der jüngsten Abi-Prüfung erzielten 14 Schüler die Traumnote 1,0.

  • Allgemeines
    820 Schüler von Klasse 5 bis 12, offener Ganztagsbetrieb
  • Sprachenfolge
    Englisch/Latein, Französisch oder Alt-Griechisch (ab Kl. 8), Japanisch (ab Kl. 9)
  • Monatliches Schulgeld
    103 bis 206 Euro
  • Aufnahmekriterien
    offen für Schüler, die bereit sind, den konfessionell gebundenen Religionsunterricht zu besuchen
  • Katholische Schulen mit Option aufs Abitur
    Franziskus, Liebfrauen, Salvator, Marien, Theresien feste Werte

+ feste Werte
Missbrauchsskandal

Canisius Kolleg, Tiergartenstr. 30/31, Tiergarten, www.canisius.de


Die jüdische Schule

Die jüdische Religions-Community Chabad Lubawitsch betreibt diese noch junge Schule – in Berlin kennt man diese Splittergruppe der Chassidim, weil sie alljährlich einen Chanukka-Leuchter vor dem Brandenburger Tor aufstellen. An der Jüdischen Traditionsschule haben in diesem Jahr erstmals vier Schüler das Abitur abgelegt. In Zukunft sollen es deutlich mehr werden, ein Umzug in einen modernen und größeren Bau in Wilmersdorf ist geplant. Doch bis dahin lernen die zumeist aus der Glaubensgemeinschaft stammenden Schüler am Spandauer Damm neben den säkularen auch die religionsspezifischen Fächer: Hebräisch, jüdische Religionslehre und Judaistik.

  • Allgemeines
    75 Schüler von Klasse 1 bis 12
  • Sprachenfolge
    Englisch, Hebräisch (jeweils ab Klasse 1)
  • Monatliches Schulgeld
    niedrigster Satz 16,11 Euro
  • Aufnahmekriterien
    ernsthaftes Interesse an einer jüdischen Erziehung
  • Jüdische Schulen
    Heinz-Galinski-Grundschule, Jüdisches Gymnasium Moses Mendelssohn

+  kein Antisemitismus
– streng religiös

Jüdische Traditionsschule, Spandauer Damm 220, Charlottenburg, www.chabadberlin.de


Die Alternativschule

Das Konzept der Freien Schule Pankow ist ein Gegenprogramm zu konventioneller Pädagogik: Die Kinder bestimmen ihren Alltag individuell, Hausaufgaben existieren nicht und Noten werden, wenn überhaupt, erst sehr spät verteilt. Dafür bekommt die Schüler freie Entfaltung und viel Raum. Organisiert sind die Kinder und Jugendlichen in jahrgangsübergreifenden Gruppen, die sich Namen wie „Kleine Strolche“ oder „After Eight“ geben und in Räumen wie „Olympiastadion“ und „Toffifee“ an Kursen teilnehmen oder sich der „Freiarbeit“ widmen. Einige Schüler bleiben bei so viel Freiheit auf der Strecke: Je älter die Jahrgänge werden, desto mehr dünnen sie aus. Zum neuen Schuljahr kehrt die Schule in ihr frisch saniertes Stammhaus nahe der Grabbeallee zurück – nachdem sie zuletzt einen Diaspora-Aufenthalt in Wilmersdorf hatte.

  • Allgemeines
    86 Schüler von Klasse 1 bis 10, Ganztagsbetrieb
  • Sprachenfolge
    Englisch, Spanisch
  • Monatliches Schulgeld
    Regelsatz bei 130 Euro
  • Aufnahmekriterien
    Bewerbungsbrief der Eltern, der darlegt, warum sie ihr Kind an der Schule sehen und welche Lernprozesse sie sich wünschen
  • Freie Schulen
    Netzwerkschule, Freie Grundschule Pfefferwerk, Freie Sekundarschule Peppermont, Freie Schule Charlottenburg, Freie Schule Wilmersdorf, Freie Schule Kreuzberg, Meine Schule Berlin, Freie Schule in Berlin, W-I-R-Grundschule, Ting-Schule, Freie Schule am Mauerpark, Alternativschule Berlin, Demokratische Schule X

+ individuelle Lernumgebung
– Realitätsflucht

Freie Schule Pankow, Boris-Pasternak-Weg 9, Pankow, www.freie-schule-pankow.de


Die Traditionsschule

Das evangelische Gymnasium Zum Grauen Kloster, das eine mehrere Jahrhunderte lange Geschichte hat, definiert sich als humanistisch. Die Schüler müssen neben Latein auch Alt-Griechisch pauken und mindestens eine dieser Sprachen im Abitur einbringen. Daneben ist der Religionsunterricht verpflichtend, ebenso wie der wöchentliche und an Feiertagen stattfindende Schulgottesdienst. 3.542 Schülerinnen und Schüler lernten im vergangenen Jahr an den fünf von der evangelischen Landeskirche betriebenen Einrichtungen. Wer hierher kommt, setzt auf solide Bildung mit religiösem Fundament.

  • Allgemeines
    750 Schüler von Klasse 5 bis 12
  • Sprachenfolge
    Englisch/Latein, Alt-Griechisch (ab Kl. 8), Französisch (ab Kl. 9)
  • Monatliches Schulgeld
    30 bis maximal 312 Euro, finanzielle Unterstützung einkommensschwacher Familien
  • Aufnahmekriterien
    offen für Kinder, die bereit sind, den konfessionell gebundenen Religionsunterricht zu besuchen
  • Evangelische Schulen mit Option aufs Abitur
    Frohnau, Köpenick, Neukölln, Mitte

+ Leistungsorientierung
– Motivationsprobleme

Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster, Salzbrunner Str. 41, Wilmersdorf, www.graues-kloster.de


Die internationale Schule

1992 startete Berlin ein neues Schulkonzept: Kinder sollten auch bilingual unterrichtet werden können – weshalb sogenannte Europa-Schulen gegründet wurden. Heute besuchen mehr als 6000 Schüler 30 solcher Einrichtungen, die neun Sprachkombinationen anbieten. Daneben haben sich private Schulen mit dem selben Konzept etabliert. Dazu gehört etwa die Internationale Lomonossow-Schule, die in Tiergarten und Marzahn 381 Kinder von der ersten bis zur neunten Klasse unterrichtet und in wenigen Jahren Abiturienten hervorbringen soll. Organisiert ist der Unterricht im Sinne des Namensgebers, des Intellektuellen Michail Lomonossow, der auf Fleiß und Disziplin setzte.

  • Allgemeines
    381 Schüler von Klasse 1 bis 9, Oberstufe im Aufbau
  • Sprachenfolge
    Deutsch/Russisch (Unterrichtssprachen), Englisch
  • Monatliches Schulgeld
    100 bis 350 Euro
  • Aufnahmekriterien
    offen für bilingual erzogene Kinder, Aufnahmetest
  • Bilinguale Schulen
    Deutsch-skandinavische Gemeinschaftsschule, Apego-Schule Berlin(deutsch-lateinamerikanisch, in Planung)

+ Globalisierungstraining
– wenig Fokus auf Deutsch

Internationale Lomonossow-Schule, Lützowstr. 106, Tiergarten Allee der Kosmonauten 123, Marzahn, www.lomonossow-grundschule.de


Die Öko-Schule

Stadtmenschen sind nicht unbedingt besonders naturverbunden. Und doch haben sich in Pankow engagierte Eltern zusammengetan, um zum neuen Schuljahr eine ökologisch ausgerichtete Grundschule zu eröffnen. In der Naturschule am Brosepark werden Kinder nicht nur im Klassenzimmer unterrichtet, sondern auch in der freien Natur. Neben dem hauseigenen Garten und einer angrenzenden Grünfläche gibt es Areale im Botanischen Volkspark sowie der vis-à-vis liegenden Kita. Die Trägerschaft hat der Verein „Freie Waldschule“ übernommen, der bereits seit 2007 die Freie Naturschule im StadtGut trägt.

  • Allgemeines
    30 Schüler zum neuen Schuljahr
  • Sprachenfolge
    Englisch
  • Monatliches Schulgeld
    gestaffelt nach Einkommen, nähere Informationen auf Anfrage
  • Aufnahmekriterien
    verpflichtender Besuch der Infoveranstaltungen und des Tages der offenen Tür, anschließend Bewerbung und Auswahlgespräch
  • Naturschulen
    Freie Naturschule im Stadtgut

+ naturnahe Erziehung
– keine Street Credibility

Naturschule am Brosepark, Dietzgenstr. 49, Pankow, www.naturschule-am-brosepark.de


Die Kompetenzschule

Klax Grundschule
Foto: Barbara Dietl

Der Erwerb von Schlüsselkompetenzen und Softskills wie Kreativität oder Toleranz wird an der Klax-Sekundarschule großgeschrieben. Die Lehrer sind den ganzen Tag vor Ort, das Essen ist „bio“ und der Kunstunterricht spielt eine tragende Rolle. Das selbsterklärte Ziel besteht darin, kein Kind ohne Schulabschluss in die Welt zu entlassen – was im letzten Schuljahr erneut erreicht wurde. Im vergangenen Jahr erzielten die Abiturienten einen Notendurchschnitt von 1,5. Es gab allerdings auch nur zwei Anwärter. Detail am Rande: Der Webauftritt ist der Schule perfekt durchgestylt.

  • Allgemeines
    208 Schüler von Klasse 7 bis 13, gebundener Ganztagsbetrieb
  • Sprachenfolge
    Englisch, Französisch/Spanisch
  • Monatliches Schulgeld
    fester Schulgeldbeitrag 125 Euro, dazu kommt ein einkommensabhängiger Satz (bis maximal 400 Euro)
  • Aufnahmekriterien
    Besuch und Probetag, Quereinsteiger sind willkommen

+ Softskills
– wenig hartes Wissen

Klax Sekundarschule, Neumannstr. 13B, Pankow, www.klax-schule.de


Die heilpädagogische Schule

Die meisten Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt sind staatlich. Nur sechs Einrichtungen bilden eine Ausnahme. Die Träger sind entweder die katholische Kirche (Sankt Hildegard, Sancta Maria) oder ihr evangelisches Pendant (Stephanus, August-Hermann-Francke). Dazu gibt es zwei Institutionen, die auf Waldorfpädagogik setzen. Neben der Parzival-Schule gehört die Caroline-von-Heydebrand-Schule dazu, die im mondänen Zehlendorf liegt. Hier besuchen Heimkinder und Externe zugleich die kleinen Klassen, die „individuelle Förderung und Zuspruch im emotional-sozialen Bereich“ ermöglichen. Schwerpunkte sind – typisch Waldorf – künstlerische, musikalische und handwerkliche Tätigkeiten.

  • Allgemeines
    70 Schüler von Klasse 1 bis 6, offener Ganztagsbetrieb
  • Sprachenfolge
    Englisch
  • Monatliches Schulgeld
    120 Euro
  • Aufnahmekriterien
    Eltern müssen sich persönlich vorstellen
  • Sonderpädagogische Schulen
    Sankt Hildegard,Sancta Maria, Stephanus, August-Hermann-Francke, Parzival-Schule

+ individuelle Förderung
– keine staatliche Obhut

Caroline-von-Heydebrand-Schule, Klopstockstr. 36, Zehlendorf www.heydebrand.waldorf.net


Die kreative Schule

Physik am Kreativitätsgymnasium
Foto: Thomas Mosebach/Kreativitätsgymnasium

Beim Lichtenberger Kreativitätsgymnasium dreht sich alles um die künstlerische Entfaltung der Schüler. Träger ist das Kreativitätsschulzentrum Berlin, das mehr als 20 Einrichtungen im Osten der Stadt von der Krippe bis zur Schulstation mit sozialpädagogischen Angeboten betreibt. Im Mittelpunkt steht problemlösungsorientiertes Denken – eine universell anwendbare Fähigkeit. Denn wer weiß, was die Kinder später einmal machen werden. Wichtig ist, dass sie alles hinterfragen und kreative Lösungen finden für die Herausforderungen, die sich ihnen stellen.

  • Allgemeines
    50 Schüler ab Klasse 7, Wiederaufbau der Sekundarstufen nach dem Zwangsumzug nach Friedrichshain
  • Sprachenfolge
    Englisch, Französisch
  • Monatliches Schulgeld
    gestaffelt nach Einkommen, dazu einmalige Zahlungen wie Sicherheitsleistung (500 Euro) oder Unterrichtsmittelgrundausstattung (80 Euro)
  • Aufnahmekriterien
    Aufnahmetest, Quereinsteiger sind willkommen

+ Persönlichkeitsentfaltung
– Dominanz kreativer Fächer

Kreativitätsgymnasium, Strausberger Str. 38, Friedrichshain www.krea-schulzentrum.de


Die kosmopolitische Schule

Vermodernde Turnhallen und abgestandenen Kantinenfraß müssen Mittes coole Kids nicht zwingend ertragen. Viele Kinder aus dem Zentrum besuchen nämlich teure Privatschulen wie die Cosmopolitan School, die Metropolitan School oder den Phorms Campus Berlin Mitte. Letzterer ist in einem majestätischen Backsteinbau zu Hause und bietet Kindern von der Kita bis zum Abitur eine internationale Lernatmosphäre, mit guter Ausstattung, Lehrern aus der ganzen Welt – und garniert mit bilingualem Unterricht. Im vergangenen Jahr feierte der Phorms Campus Berlin Mitte sein zehnjähriges Jubiläum.

  • Allgemeines
    715 Schüler von zwei bis 18 Jahre
  • Sprachenfolge
    Deutsch/Englisch, Französisch oder Spanisch (ab Kl. 7)
  • Monatliches Schulgeld
    103 bis 896 Euro
  • Aufnahmekriterien
    Online-Registrierung, Aufnahmetest und Kennenlerngespräch, Probetage und Elterngespräch, Platzangebot, Schulvertrag

+ Premium-Bildung
– elitäre Abschottung

Phorms Campus Berlin Mitte, Ackerstr. 76, Wedding, berlin-mitte.phorms.de

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