Berlin

Singen in der ChorSingBar

Was soll das?

Singen hebt nicht nur die Laune, es ist zudem gut fürs Immunsystem. Das funktioniert natürlich auch unter der Dusche. Doch deutlich wirkungsvoller ist, wenn man zusammen mit anderen singt. Dabei stellen sich garantiert Glücksgefühle ein, auch wenn man nicht jeden Ton trifft.

Foto: Stephanie Grimm

Wer macht das?

Bei der ChorSingBar im netten Kreuzberger Kiezcafe MadaMe trifft sich ein altersmäßig und auch sonst bunt gemischtes gutes Dutzend Menschen. Jeder ist willkommen. Die Männer-Frauen-Quote war am Testabend wie im Yogakurs, Männer waren unterpräsentiert. Geklungen hat es trotz fehlender tiefer Tonlage gut – zumindest für so spontan Dahingeschmettertes.

Wie ist das?

Angeleitet wird die Runde von Sängerin Franziska Bopp. Die sorgt erst einmal dafür, dass man in Fahrt kommt, sich stimmlich locker macht. Die Aufwärmübungen sind unorthodox und so atem- wie alltagsorientiert. Dann werden Songtexte an die Wand projiziert. Ein bisschen also wie beim Karaoke – außer, dass das Playback nicht aus der Konserve kommt. Bopp begleitet die Songs am Klavier. Die Auswahl ist so, dass man das meiste schon mal gehört hat und ungefähr mitsingen kann. Die Disco-Numme „Love Is in the Air“ macht, wenig überraschend, mehr Spaß als Helene Fischers „Atemlos“. Unerwartete Aha-Momente gibt es aber auch: etwa, dass Britney Spears höchst mitsingtauglich ist. Beim NDW-Hit „Sternenhimmel“ machen dann auch die Cafegäste mit, die nicht wegen der ChorSingBar da sind. Die knapp anderthalb Stunden (inklusive Plauderpause) sind schnell vorbei. Aber man kann ja auch unter der Dusche weitersingen. Oder beim Karaoke.

ChorSingBar im Café MadaMe, Mehringplatz 10, Kreuzberg,
jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr, Teilnahme 8 €,
facebook.com/chorsingbar