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Syn/Cussion

Das Festival „SYN/CUSSION“ erörtert die Möglichkeiten des Zusammenspiels von Schlaginstrumenten und elektronischer Klangerzeugung1979 brachte der japanische Hersteller von Schlagzeuginstrumenten Pearl den Drum-Synthesizer „SY1 Syncussion“ auf den Markt. Das Gerät konnte bongotrommelartige Klangeffekte erzeugen und ist Namensgeber eines von Hanno Leichtmann liebevoll kuratierten Festivals. Der Berliner Elektroniktüftler und studierte Drummer lässt an drei Abenden insgesamt neun Musiker und Künstler jeweils als Duo auftreten. So unterschiedlich dabei die Herangehensweisen und stilistischen Ausrichtungen unterscheiden mögen, jedes Mal treten analoge Percussions bzw. Schlagzeug auf elektronischen Klang in den Dialog.

Eröffnen das Festival: Elektrofrickler Andrew Peckler und Schlagzeugerin Katharina Ernst, (c): PauloShevchuk / KatharinaErnst

 

 

 

Die Österreicherin Katharina Ernst, deren Spiel sich am Free Jazz orientiert, begegnet dem in Berlin lebenden, amerikanischen Klangkünstler Andrew Pekler, dessen Klangcollagen auf „gefundenen Klängen“ basieren. Der Glitch-Pionier Mark Fell, ein ausgewiesener Laptop-Frickler, trifft auf den Australier Will Guthrie, der zwischen Komposition und Improvisation arbeitet. Spannend dürften auch die Konfrontationen von John McEntire (Tortoise) und Sam Prekop oder Paul Lovens und Thomas Lehn werden. Jazz-Veteranen, experimentelle Popmusiker, Klangforscher und sonstige Avantgardisten treffen aufeinander. Überhaupt zeichnet alle Beteiligten eine inspirierende Abenteuerlust aus und der Wille, die eigenen künstlerischen Schranken zu überwinden. Der Workshop-Charakter des Festivals bietet dafür einen geeigneten Rahmen.

SYN/CUSSION Festival for Percussion & Electronics, Radialsystem V, Holzmarktstr. 33, Friedrichshain, 5.-7.5., Tageskarten 18/12 €, Festivalpass 42/28 €

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