Kino

The Commuter

Seit Jahren pendelt der Versicherungsvertreter MacCauley per Zug zwischen dem New Yorker Umland und Manhattan. Dass ihm sein Arbeitgeber kündigt, versetzt dem mit Krediten fürs traute Heim belasteten Familienvater einen Schock. Und macht die Offerte jener Fremden, die sich im Zug zu dem 60-Jährigen setzt, umso verlockender: Für 100.000 Dollar soll MacCauley eine mitreisende Person aufspüren.

„I will find you…“
Foto: Studiocanal

Er ahnt aber, dass dies keine harmlose ­Sache sein dürfte und will seine Verbindungen als früherer Polizei-Profiler nutzen. Doch als seine Familie entführt wird, sieht MacCauley sich zum Mitspielen gezwungen. Im Wettlauf gegen die Zeit läuft der Held zu Topform auf. Dass ihm die Entschlüsselung der Identität glückt, bringt jedoch das Leben aller verbliebenen Mitreisenden im Zug in Gefahr.
Der aus Barcelona stammende Regisseur Jaume Collet-Serra („Unknown ­Identity“) hat ein Händchen dafür, ­bodenständige Typen gekonnt mit larger-than-life-­Situationen zu konfrontieren. Wie zuletzt im Verschwörungsthriller „Non-Stop“ darf Liam Neeson erneut den Tausendsassa geben, der jede noch so verzweifelt erscheinende Situation meistert. Logik und Plausibilität bleiben zwar auf der Strecke, dennoch bieten die schweißtreibend ­inszenierten Katz- und Mausspielchen solide Mainstreamkost.

GB/USA 2017, 105 Min., R: Jaume Collet-­Serra, D: Liam Neeson, Vera Farmiga

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