Kino

The Lodge

Als neue Lebensgefährtin von Richard müht sich Grace nach Kräften um die Zuneigung von dessen Kindern Mia und Aidan. Nicht einfach, da die beiden Kids in ihr vor allem eine Frau sehen, die den Platz der toten Mutter einnehmen will. Man beschließt, es mit ein paar Ferientagen zu viert in einer Berghütte zu versuchen. Kaum angekommen im Urlaubsdomizil, muss Richard wider Erwarten zuhause etwas erledigen.

The Lodge
Foto: Square One Entertainment

Eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten erkunden Mia und Aidan die Räumlichkeiten. Sie entdecken verstörende Videos aus jenen Tagen, als Daddys Neue noch Teil einer Sekte war. Als einzige Überlebende dieser Glaubensgemeinde hat sich Grace damals in psychologischen Problemen verheddert, die jetzt wieder die Oberhand zu gewinnen scheinen. Zudem ist die Präsenz der toten Mutter bald schmerzhaft spürbar. Es bleibt recht rätselhaft, ob einem da Traumata von Mia und Aidan nähergebracht werden – oder ob Grace einen an der Waffel hat.

Wie schon bei ihrem packenden Psychothriller „Ich seh, ich seh“ setzt das österreichische Regieduo Severin Fiala und Veronika Franz erneut aufs subtile Gruseln. Unmerklich ziehen sie die Spannungsschraube an, legen falsche Fährten aus, zitieren Schocker wie Kubricks „The Shining“ – und die Besetzung ist mit sichtlicher Freude am schaurigen Spiel mit von der Partie.

GB/USA 2019, 100 Min., R: Severin Fiala, Veronika Franz, D: Riley Keough, Richard Armitage, Jaeden Martell, Start: 6.2.

Kinotermine:

https://www.zitty.de/event/kino/the-lodge-2020/