die stoppelgans

So war es beim zweiten Event von Living Kitchen präsentiert von EDEKA

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Beim zweiten Living Kitchen Event präsentiert von EDEKA meinte es der Herbst gut mit uns. Bei milder Witterung und in goldenes Licht getaucht präsentierte sich der Garten von Wiese’s Hinterhofoase in Kreuzberg gemütlich wie eh und je. Eingangs wurde drinnen in der Showküche ein Amuse Gueule und ein Apéritif gereicht. Marion Wiese bereitete Schnittchen zu, versprühte dabei eine angenehme Gastfreundlichkeit und plauschte mit den eintreffenden Gästen. Diese ließen sich sowohl die Sauerteig-Schnitten mit Leberwurst von der Gans und selbsteingewecktem Rotkraut als auch die Gänsebratwurst mit scharfem Senf auf Salzbutter und hausgemachtem Brot schmecken. Ein Glas Merlot oder Matcha-Eistee später ging es dann los. Die Wiese’s und die Gastgeber von EDEKA und tip Berlin ergriffen das Wort. Gänsezüchter Claßen, der an diesem Abend die von seinem Hof stammenden Vögel zur Verfügung gestellt hatte, nutzte ebenfalls die Gunst der Stunde, um sich und sein nachhaltiges, tierfreundliches Konzept etwas genauer vorzustellen.

Nachdem Peter Wiese auf prominente Weise die Vorbereitung und das Stopfen der Gans vorgeführt hatte, formierten sich die Grüppchen zur Zubereitung des Menüs. Während die gefüllte Gans im Ofen an Farbe gewann, wurde exotisches Obst geschnippelt. Es wurden Pekanüsse karamellisiert und Eier steif geschlafen. Pak Choi und Pilze wurden geputzt und die übriggebliebenen Teile der Gans wurden zu einem Sud eingekocht. Die Teilnehmer schmeckten ab und bewerteten, Peter und Marion Wiese schauten über Schultern und gaben Tipps. Dann war es Zeit für den ersten Gang. An zwei langen Tafeln ließen sich die Teilnehmer einen herbstlichen Salat, bestehend aus Rapunzeln, Radicchio und Birnen, mit gebratener Gänseleber und süßem Pekanuss-Crunch schmecken.

Angesättigt wurde dann der Hauptgang finalisiert. Mit einem Flammenwerfer und einem Heißluftföhn zeigte Peter Wiese mit einem Augenzwinkern Methoden für den ungeübten Hausmann, die Gans im Ofen noch etwas nachzugaren. Dann wurde der Jasminreis durch Frittieren in Knusperreis verwandelt, dem Pak-Choi-Gemüse wurde die letzte Prise Salz zugesetzt und die knusprige Gans wurde aus dem flammenden Ofen befreit. Zusätzlich hatten die Wiese’s vor dem Event noch die Flügel und Brüste von acht weiteren Gänsen vorbereitet. Es herrschte ausgelassene Stimmung, während sich die Gäste die üppigste Mahlzeit des Abends schmecken ließen.

Gegen 20 Uhr begann es zu dämmern. Fluffige Zitronencrème und exotischer Obstsalat fanden ihren Weg in kleine Glasschalen und dann in die Münder der Gäste. Die letzten Gläser Wein wurden getrunken und neugierig untersuchten die Gäste den Inhalt ihrer Goodie-Bags. Die ersten verließen satt und zufrieden Wiese’s Genussfabrik und machten sich auf den Nachhauseweg. Einige genossen noch etwas die gemütliche Atmosphäre in Wiese’s Showküche. Dass man eine Gans keinesfalls nur an Weihnachten in den Ofen schieben und vor allem auf verschiedenste Arten interpretieren kann, war nach dem 2. Living Kitchen Event jedem Besucher und jeder Besucherin klar. Im Oktober führen wir Sie mit ein bisschen Glück in die vielseitige Welt heimischer Kräuter ein und zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Lieblingsgerichten mit einfachen Kniffen zusätzlichen Pfiff und Gout verleihen können.

Text und Video: Rosanna Steppat

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