Neuverfilmung

Timm Thaler oder Das verkaufte ­Lachen

Tims Mutter ist lange tot, und nun ist auch noch sein Vater ums Leben gekommen. So ist es nicht verwunderlich, dass Timm nach erstem Zögern ein verlockendes ­Angebot annimmt, das ihm ein Fremder auf der Rennbahn macht.

ZITTY-Bewertung: 4/6
ZITTY-Bewertung: 4/6

Er würde ­künftig jede Wette gewinnen, wenn er ihm dafür sein Lachen verkaufe. Doch ohne Lachen wird Timm zutiefst unglücklich. Wird es Timm und seinen Freunden gelingen, diesen Baron Lefuet zu überlisten? Schließlich haben sie es mit einem Gegner zu tun, der sich als wahrhaft diabolisch herausstellt (man lese nur seinen Namen rückwärts).

Timm ThalerFoto: Constantin Filmverleih
Timm Thaler
Foto: Constantin Filmverleih

Wo die Fernsehserie von 1979 den gleichnamigen Roman von James Krüss, im Original in den 20er-Jahren spielend, in die Gegenwart versetzte, da siedelt sie der Film in einem zeitlosen Märchenland an, in dem Kostüme und Ausstattung zwar an die 20er-Jahre erinnern, manche Accessoires aber auch an die nähere Vergangenheit.

Ein knallbuntes Märchen ist nicht unbedingt der Film, den man von Andreas Dresen („Halt auf freier Strecke“) erwarten durfte. Es hat ihm offensichtlich Vergnügen bereitet, einmal mit einem üppigen Budget zu drehen. Wie kürzlich „Das kalte Herz“ ist auch dies ein Märchen mit einer betonten Moral, auch wenn die Opulenz der Ausstattung sich sehr in den Vordergrund schiebt. Der Original-Timm Tommi Ohrner hat einen Gastauftritt als Hotelconcierge.

 D 2016, 102 Min., R: Andreas Dresen, D: Arved Friese, Justus von Dohnányi, Axel Prahl, Andreas Schmidt

Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

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