Kiezleben

Top gestylt für jeden Anlass: Tipps und Ideen

So finden wir für jedes Event das richtige Outfit

Wer kennt es nicht: Vor einer Party, einem Konzert oder einem Theaterbesuch stehen wir ratlos vor dem Kleiderschrank und wissen nicht, für welches Outfit wir uns entscheiden sollen. Soll es lässig, elegant oder glamourös wirken? Damit wir weder over-, noch underdressed sind und uns mit dem Outfit wohlfühlen, müssen einige Dinge beachtet werden. So sollte die gewählte Garderobe sowohl dem jeweiligen Anlass als auch der eigenen Figur angepasst werden.

Kleiderschrank voll, und trotzdem nichts Richtiges anzuziehen für die Party oder das Konzert? Wir zeigen, welche Kleiderstücke in jedem Kleiderschrank zu finden sein sollten. Foto: fotolia.com © sp4764 (#86989876)

Kleiderschrank voll, und trotzdem nichts Richtiges anzuziehen für die Party oder das Konzert? Wir zeigen, welche Kleiderstücke in jedem Kleiderschrank zu finden sein sollten. Foto: fotolia.com © sp4764 (#86989876)

Tipp 1: Diese Outfits passen zu den verschiedenen Figurtypen

Jeder von uns hat bestimmte Schokoladenseiten, muss unter Umständen jedoch auch mit ein paar Problemzonen kämpfen. Das Geheimnis eines geschickt gewählten Outfits ist eigentlich ganz einfach: Mithilfe von Kleiderformen und Accessoires sollten in Abhängigkeit des Figurtyps Vorzüge betont und Problemzonen kaschiert werden. Denn ein Outfit kann noch so trendy und schick aussehen, wenn es die Aufmerksamkeit auf breite Hüften oder breite Schultern lenkt, verliert es seine Wirkung. Beispiel figurbetonte Outfits: Diese sehen zwar sexy aus, doch wer ein paar Kilo zu viel hat, rückt hauptsächlich die Polster an Bauch und Taille in den Fokus.

Mit Accessoires wie auffälligen Ketten können das Dekolleté sowie ein schmaler Oberkörper hervorgehoben werden. Foto: pixabay.com © estall (CC0 1.0)

Mit Accessoires wie auffälligen Ketten können das Dekolleté sowie ein schmaler Oberkörper hervorgehoben werden. Foto: pixabay.com © estall (CC0 1.0)

Doch welches Outfit schmeichelt welcher Figur? Zunächst lohnt es sich herauszufinden, welchem Figurtyp wir angehören. Entscheidend sind dabei Körpermerkmale wie der Oberkörper, die Schultern, die Arme, die Taille, die Hüften und die Beine. Je nach Ausprägung der jeweiligen Körperteile gehören wir dem A-Typ, dem V-Typ, dem X-Typ, dem O-Typ oder dem H-Typ an. Für jeden Figurtyp gibt es Empfehlungen, um die eigenen Schokoladenseiten hervorzuheben.

  • Der A-Typ sollte seinen schmalen Oberkörper mit Schmuck, verzierten Rundhalsausschnitten und kontrastreichen Farben betonen. Die eher breiten Hüften sollten kaschiert werden. Gedeckte Farben und Hosen mit geradem Schnitt sind zu empfehlen. Muster dagegen sind ein No-Go.
  • Der V-Typ dagegen sollte den breiten Oberkörper mit V-Ausschnitten und langen Ketten schmäler erscheinen lassen. Hosen mit geradem Schnitt, Röcke und Kleider sowie Muster und knallige Farben betonen stattdessen die zierliche Taille und die schlanken Beine.
  • Der X-Typ verfügt über ausgewogene Proportionen. Kurze Oberteile, Kleider und gerade Hosenschnitte schmeicheln der Figur, mit vorteilhaften Ausschnitten wird das Dekolleté betont.
  • Der O-Typ hat vor allem mit einer breiten Körpermitte zu kämpfen. Zum einen sollten vertikale Muster gewählt werden, um diese schmäler wirken zu lassen. Zum anderen können Leggings, Hosen in Röhrenschnitt sowie Accessoires wie Ketten und Halstücher den Fokus auf die schmalen Schultern und Beine lenken. Weiche, fließende Materialien mit dezenten Mustern schmeicheln der Figur.
  • Der H-Typ verfügt über normale Schultern, Taille und Hüftbreite. Mit engen Hosen oder Leggings, Kleidern und Röcken werden die Beine betont, mit Gürteln wirkt die Taille ausgeprägter. Auch das Dekolleté kann gerne betont werden.

Wer erst einmal weiß, welche Schnitte und Accessoires der eigenen Figur besonders schmeicheln, kann sich an die Auswahl des Outfits wagen. Entscheidend ist hierbei der Anlass, zu welchem dieses getragen werden soll.

 

Tipp 2: Das perfekte Outfit für jede Party

Das größte Problem bei der Outfitwahl für eine Party: Party ist nicht gleich Party. Entscheidend ist dabei auch immer, um welche Art von Party, um welche Location es sich handelt und ob es eventuell einen Dresscode gibt. Die Schwierigkeit: Die Berliner Clublandschaft ist in ständigem Wandel – da den Überblick zu behalten, ist alles andere als einfach. Gerade beim Feiern in Clubs möchten wir besonders schick und glamourös aussehen. Wer zu lässig angezogen ist, ist underdressed und geht in der Masse unter. Es kann jedoch im Gegenteil auch passieren, dass wir overdressed sind. So wäre ein kurzes Paillettenkleid bei einer WG-Party too much.

  • All eyes on me: Auffallen bei der Party im Club

Beim Feiern im Club darf es gerne elegant sein. Das kleine Schwarze oder ein edles Oberteil in Gold oder mit Pailletten sind hier genau richtig. Foto: fotolia.com © pressmaster (#40905923)

Beim Feiern im Club darf es gerne elegant sein. Das kleine Schwarze oder ein edles Oberteil in Gold oder mit Pailletten sind hier genau richtig. Foto: fotolia.com © pressmaster (#40905923)

In Clubs darf es generell gerne etwas auffälliger und schicker sein. Das kleine Schwarze geht hier eigentlich immer: Es ist sexy, elegant und trotzdem schlicht. Passt dagegen eher eine Hose zur Figur, kann eine schwarze Hose in Kombination mit einem Pailletten- oder Spitzentop kombiniert werden: Auch das wirkt glamourös und schlicht zugleich. Ist der Club etwas rockiger, bekommt das Outfit mit einer schwarzen Lederjacke eine rockige Note. In besonders edlen Clubs ist auch die Wahl der Schuhe entscheidend: Besonders elegant wirken High Heels. Turnschuhe sind in angesagten Clubs dagegen meistens ein No-Go.

  • Zwischen glamourös und locker: Diese Party-Outfits tragen wir in der Bar

Wollen wir dagegen gemütlich in einer Bar etwas trinken gehen, darf das Outfit ruhig etwas lockerer ausfallen – mit einem Hauch Glamour. Entscheidend ist auch hier die Location. In einer eher rustikalen, kneipenhaften Bar – etwa in Irish Pubs – wäre ein zu glamouröses Outfit zu viel des Guten. Hier dürfen gerne Turnschuhe und Jeans getragen werden – ein elegantes Top sorgt hier für das gewisse Etwas. In schickeren Bars dürfen dagegen gerne High Heels Platz finden.

  • Das Motto als Orientierung für das Outfit: Motto-Partys

Auch Motto-Partys werden immer beliebter. Egal, ob Bad-Taste-Party, Pink oder White Partys oder Rockabilly-Partys: Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das Gute an Motto-Partys ist, dass es meist einen ziemlich konkreten Dresscode gibt, an dem wir uns bei der Auswahl des Outfits orientieren können. So gilt bei Bad-Taste-Partys die Devise: Je auffälliger und bunter, umso besser. Hippie-Outfits, Nerd-Brillen, bunte Strumpfhosen oder Leggings und auffällige Accessoires sind nur einige Beispiele dafür, was wir bei der Bad-Taste-Party tragen können.

  • Lässig und entspannt: Chillen auf der Hausparty

Besonders beliebt sind Hauspartys in Studenten-WGs. Hier können wir uns ruhig etwas lockerer anziehen. Ein Abendkleid wäre hier definitiv too much. Mit Jeans, einem schönen Oberteil und gemütlichen Ankle Boots lässt es sich bequem bei Bier und Pizza auf der WG-Couch chillen.

 

Tipp 3: Das richtige Styling für das nächste Konzert

Auch bei Konzerten fällt die Outfit-Auswahl alles andere als leicht. Und auch hier gilt: Das Styling sollte sich nach der Art des Konzerts sowie nach der Location richten. Während wir bei einem klassischen Konzert in der Philharmonie mit einem lässigen Outfit danebenliegen würden, wäre dieses bei einem Indoor-Konzert genau richtig.

  • Wind- und wetterfest: Abrocken auf dem Festival

Auf Festivals ist ein lässiger Look – etwa mit Jeans-Shorts und Sonnenbrille – angesagt. Foto: fotolia.com © Halfpoint (#111428819)

Auf Festivals ist ein lässiger Look – etwa mit Jeans-Shorts und Sonnenbrille – angesagt. Foto: fotolia.com © Halfpoint (#111428819)

Gerade im Sommer wird uns musikalisch so einiges geboten: Von Rock am Ring und Rock im Park über Wacken bis hin zu Rocco del Schlacko und Nature One, es ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Und auch in Berlin und Umgebung gibt es einige Festivals: Malzwiese, die Fête de la Musique oder Pop Kultur sind nur einige Beispiele. Je nach Festival sollte das Outfit dem Musikstil angepasst werden. Allgemeingültig bei Festivals ist jedoch, dass wir für jedes Wetter gewappnet sein sollten. Gummistiefel, Regenjacke, Sonnenbrille und Tuch gehören auf jeden Fall zum Festival-Look. Jeans-Shorts und Top wirken besonders lässig und können mit buntem Schmuck aufgepeppt werden. Abends, wenn es kühler wird, kann zudem ein warmer Pulli helfen.

  • Edel und fein: Musik genießen auf dem Klassik-Konzert

Ganz andere Stylingregeln gelten bei klassischen Konzerten in Philharmonien und Co. Hier darf das Outfit gerne elegant und schick sein. Zu viel Haut sollte allerdings nicht gezeigt werden. Knöchellange Kleider wirken besonders schick. Wichtig: Hier sollten keine allzu auffälligen Farben gewählt werden. Ein Outfit in Weiß und/oder Schwarz ist schlicht und dennoch edel.

  • Lässig und bequem: Das Indoor-Konzert

Wollen wir uns dagegen ein Konzert unserer Lieblingsband in einer Halle wie dem Velodrom oder der Mercedes-Benz Arena Berlin anschauen, darf es lockerer zugehen. Auch hier kann die Musikrichtung eine erste Orientierung für die Wahl des Outfits sein. Grundsätzlich sollte dieses lässig und bequem ausfallen: Da der Abend vermutlich lang wird, sollten bequeme, flache Schuhe getragen werden. Zudem sollte auf den Zwiebellook gesetzt werden: Je nach Halle kann es wärmer oder kälter sein. Super geeignet sind beispielsweise eine lässige Hose, ein hübsches Top und ein dazu passender Cardigan.

Fazit

Voller Kleiderschrank, aber trotzdem nichts Richtiges anzuziehen: Dieses Problem kennen viele. Hilfreich ist es zum einen, sich seinem Figurtyp entsprechend zu kleiden, damit die eigenen Vorzüge hervorgehoben und Problemzonen kaschiert werden. Zum anderen lautet die allgemeine Faustregel – egal, ob Party oder Konzert: Ob das Outfit eher schick und glamourös oder eher lässig und locker ausfallen soll, ist von der Art der Veranstaltung sowie von der Location abhängig. Wer diese Regeln berücksichtigt, kann jedoch top gestylt die Berliner Veranstaltungsszene unsicher machen.

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