Florian Schmidt

Künstler und Kunstexperten über den neuen Atelierbeauftragten

Der Soziologe Florian Schmidt löst den langjährigen Berlin Atelierbeauftragten Florian Schöttle ab

Florian Wüst, Künstlerinitiative Haben und Brauchen„Florian Schmidt verspricht eine engere Verknüpfung der Fragen rund um die Ateliersituation bildender Künstler und die Weiterentwicklung des Atelierprogramms mit den aktuellen stadtpolitischen Debatten und Initiativen in Berlin. Deshalb hat Haben und Brauchen seine Ernennung zum Atelierbeauftragten auch stark begrüßt.“

 

 

 

 

Malte Hagen Olbertz, Künstler und Mieter im Atelierhaus Prenzlauer Promenade
„Soweit ich es beurteilen kann, ist Florian Schmidt ein ausgesprochener Glücksgriff. Er ist ein hervorragender Moderator, der sich im Dickicht der Politik bewegen kann und dabei für uns Künstler anschlussfähig bleibt.“

Michael Steger, Vorstandsmitglied Lockkunst e. V.,Projektträger der BLO-Ateliers
„Wir haben nur aus der Presse gehört, dass es einen neuen Atelierbeauftragten gibt. Florian Schmidt hat bestimmt Schub und Energie, doch es liegen Welten zwischen ihm und uns. Man kann bei Schmidt nicht einfach anrufen und sagen: ‚Hallo, es brennt!‘ In Lichtenberg ist der Weg zum Bezirksamt kürzer.“

Marlies Masche, Presse Liegenschaftsfonds
„Zu Ihrer Anfrage muss ich Ihnen leider mitteilen, dass es keine Zusammenarbeit mit Herrn Schmidt gibt und wir deshalb keine Eindrücke schildern können. Unsererseits sind zurzeit keine Termine mit dem Atelierbeauftragten geplant.“

Sabine Bangert, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik und Kulturpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
„Das Amt des Atelierbeauftragten ist eine undankbare Auf­gabe, dafür schlägt Florian Schmidt sich wacker. Er muss Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um die Situation zu verändern, aber er hat in diesem Amt wenig politischen Einfluss und kann lediglich appellieren.“

Leonie Baumann, Rektorin Kunsthochschule Weißensee und Moderatorin des Runden Tischs zur Liegenschaftspolitik
„Florian Schmidt hat viele partizipative Bürgerbeteiligungs­verfahren betreut, die mit neuen, kreativen Ideen Lösungen für vertrackte Situationen gesucht haben. Er weiß, wie Dialog­verfahren anzustoßen sind, er kennt die Berliner Liegenschafts­politik und hat über die Runden Tische Einblick in die zukünftigen Verfahren. Man wird sehen, ob es ihm gelingt, in seinem Amt auch unorthodoxe Ideen anzustoßen.“

Andreas Krüger, Geschäftsführer Belius GmbH und Moderator des Runden Tischs zur Liegenschaftspolitik
„Florian Schmidt denkt in Infrastrukturen und genießt großes Vertrauen in der Szenerie, in der Kunst und in der Stadtentwicklung. Er geht einen intelligenten und modernen Weg und ist auch die richtige Besetzung, weil er nicht aus dem reinen Kunstbetrieb kommt, sondern verschiedene Genres kennt und interdisziplinär arbeitet. Ich bin sehr angetan, und der umsetzungsorientierte Zugang zu Raumnutzungen durch Künstler und Kulturschaffende wird mit ihm Schwung aufnehmen.“